Ahnentopf und das liebe Geld

So vieles dreht sich um das Thema Geld, so viele Menschen bekommen dieses glänzen in den Augen wenn sie an Geld denken. Der Bankencrash, Amerika, Europa, Deutschland und die unsinnigen Programm die aufgefahren wurden um das abzufedern. Banken, die mit Illusionen Dollarzeichen in die Augen beliebiger Menschen zaubern… bis die Blase geplatzt ist. Eine ganze Menge einfacher Menschen haben alles verloren, Altersversorgung, Spargroschen.

Und jetzt? Scheinbar haben viele nichts daraus gelernt.  Da werden wieder Zinsen in 2 bis 3-stelliger Höhe versprochen. Meist sind es Schneeballsysteme. Da muss wer Geld verdienen will jede Menge neue Kunden bringen die Geld einlegen und daraus wird dann wieder etwas ausbezahlt.  Wie solche Geschäfte wirklich ablaufen bitte hier nachlesen. Markus Frick, Ex N24 Moderator stecht gerade vor Gericht wegen seiner windigen Geldgeschäfte. Selbst die gute alte Postbank hats erwischt, da sind Fonds geplatzt und Anleger wurden um Millionen gebracht.

Der Ölkonzern ExxonMobil leistet sich einen ganzen Arbeitnehmer in Spanien mit Jahresgehalt und spart dadurch unglaubliche Summen, Steuern die nicht bezahlt werden müssen. Irland erlebt gerade ein Finanzdesaster, Armut wächst rasant, Menschen wandern wieder aus auf der Flucht vor dem Abstieg ins Elend. Falsche Versprechungen und falsche Hoffnungen, zusammenkopierte Doktorarbeiten und Lügenbarone wohin man schaut.

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Das ist meine Bank, meinen Ahninnen-Ahnentopf. die Mehlbox 😉 Die stammt noch aus der Küche meiner böhmischen Großmutter. Ihr vertraue ich mein Geld an, da hinein kommt das Geld für meine schamanische Arbeit und wenn ich mal was brauche, dann nehme ich es heraus. Die spirituelle Kraft des Geldes bleibt im Ahnentopf immer erhalten, daher wird er nie leer.

Meine Gedanken über Geld und schamanisieren kannst du hier nachlesen 😉

Wohlstand ist etwas anderes als uns die Werbung, Banken etc. vorgaukeln. Es ist eingebunden sein in einen Kreis Menschen, es ist gesunde Luft, saubere Umwelt, gute Nahrungsmittel und Politik, die sich am Menschen, an intakter Natur orientiert anstatt an Handelsbilanzen.

Erinnerungen

Ich, 1983, im Demo-Outfit, … unter dem Pflaster, ja da liegt der Strand, komm nimm auch du ein paar Steine in die Hand…. 😉 Umzüge fördern so vieles an was ich mich gerne erinnere an den Tag.

Das war 1983 bis so ca. 1989. Damals gingen Frauen und Männer auf die Straße und demonstrierten, dass sie mit dem Lauf der politischen und gesellschaftlichen Dinge nicht einverstanden sind. Es ging nicht nur um Frauenthemen sondern Friedensbewegung, Ostermärsche, die Grünen waren noch ganz grün, ich mitten im Studium. Es war eine spannende Zeit und ich mittendrin, 1986, grad frisch und glücklich geschieden 😀

kurzsichtig

Sie werden es nie begreifen. Sparzwang an die unten wird nur umverteilt. Rentenkürzung führt zu mehr Sozialhilfeausgaben. Kürzung bei Arbeitsmaßnahmen, Eingliederungshilfen führen zu mehr Hartz IV. Kürzungen in der Bildung, Kindern, Familien führt zur bildungsschwachen Bürgern, die wiederum in Hartz IV und/oder Sozialhilfe landen. Dabei haben wir einen akuten Fachkräftemangel. So rutschen nur immer tiefer und tiefer. Dazu wird dann noch der Hass auf die geschürt die eh schon unten sind, die angeblich daran schuld sein sollen. Wer noch ein bisschen mehr hat wird das mit Zähnen und Klauen gegen die „Schmarotzer“ da unten verteidigen. die angeblich auf seine Kosten leben. So sagen ja die Politiker und das muss ja stimmen.

Ich bin es leid, bin müde, nach mehr als 20 Jahren, Arbeit in Frauenzusammenhängen, Migrationssozialarbeitarbeit nehme ich in 3 3/4 Jahren meinen Abschied vom jährlichen Karussell mit der Frage „na, wie viel werden Sie uns dieses Jahr wieder kürzen“

Ich habe nicht über meine Verhältnisse gelebt, als alleinerziehende Mutter war die Mark nur die Hälfte wert. Meine Tochter, Arbeit, Leben war trotzdem unter den kleinen Hut zu bringen.

Warum soll ich und viele Millionen anderer für die Dummheiten und Unfähigkeit der Regierenden, die Gier der Banker meinen Kopf hinhalten. Warum beschimpfen lassen als Schmarotzer während die da oben munter weitermachen, Diäten erhöhen, Gewinne einstreichen. Der Bundesbänker Sarrazin empfiehlt dicke Socken und Pullover statt Heizung. Aber auch Wolle kostet Geld und solche Sätze kosten Menschenwürde.

Eine französische Königin soll mal gesagt haben: wenn das Volk kein Brot mehr hat, dann soll es Kuchen essen… oder so ähnlich. Daraus resultierte eine Revolution, die danach wiederum ihre Kinder fraß.

Was tun? Was Bleibt zu tun? Jeden Tag wieder aufstehen, den Mund aufmachen, erklären, helfen, raten, handeln…. es gibt viel zu tun!

Selbst ist die Frau

Beim alljährlichen Maibaum für die Liebste setzen ist dieser große Ast übrig geblieben, den ich im Krater gefunden habe, also einfach von jemand achtlos abgerissen und liegen gelassen. Der wanderte also mit mir nach Hause und ich erkläre mich hiermit zur Maikönigin .

Ansonsten, eine liebgewonnene Lerngruppe nach 13 Monden verabschiedet. Es fällt immer wieder schwer, aber wir sind ja nicht aus der Welt! 🙂

Ja, es gibt Tatsache Erdbeeren im Krater lieber Stefan Fotos sind auf dem Weg zu Dir. Danke für den wunderschönen Tag unterwegs sein.

Frauen-Körper-Göttinen

Diese Woche ist nach meinem Geschmack. Endlich ist der Schnee verschwunden (ich weiß ich mach mich grad unbeliebt, ist mir aber egal 😉 ) und 2 neue Bücher sind im Haus.

Die Göttin im Federkleid von Luisa Francia

und von Ute Schiran Windspiele Körper – fremdes Land
bei Lillemors Frauenbuchladen.

Morgen und Übermorgen bin ich in Wiesbaden, Ute Schiran gibt ein Seminar und ich freue mich unendlich, mal wieder mit ihr lernen zu dürfen.

Beides passt gut zu den Themen mit denen ich immer wieder zu tun habe, in meinen Seminaren und bei anderen Terminen. Es wundert mich immer wieder, wenn Frauen (Männer tun es auch) von ihren eigenen Erfahrungen so sprechen….“dann hat man ja den Überblick… man kann nicht anders…man muss das so machen“ anstatt die Ich-Form zu wählen. Ich fragte eine Frau letztes Wochenende und als Erklärung kam in etwa: Es wird gesagt, man! darf nicht von sich und nicht in der Ich-Form sprechen. Das wieder passt zu den Erfahrungen meiner Kindheit, dass Mädchen/Frauen keine Ansprüche stellen dürfen, sich klein machen müssen, nett reden, anständig sein. Frauen überwachen auch oft, dass nur keine entkommt und schön im System bleibt.

Scherzfrage: Warum sind Frauen kleiner als Männer? Weil so viel unnützer Ballast auf ihre Schultern abgeladen wird.

Manchen sind so radikale Frauen wie Ute Schiran und Luisa Fancia nicht geheuer. Aber keine Bange, wenn mal die Anpassung zu bröckeln anfängt geht es weiter und es tut gar nicht mehr weh 😉