sonst so? unterwegs!

wir waren Gäste bei einer Traumhochzeit – liebe Tine, lieber Dieter, möge das Glück, die Liebe und die Freude immer bei Euch wohnen.

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und dann noch das Spectaculum in Dortmund

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ab nach Bayern, Drachenhof, die weiße Eule mit Adrian Osswald und vielen Freunden – und hier der erste Flug der Rabenkrähenfrau – davon aber später

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Der Drachenhof hat eine wunderschöne Ferienwohnung, mit einem stattlichen Kachelofen, können wir sehr empfehlen!

Neualbenreuth ist für mich ein Teil meiner Heimat als Kind. Danach hat Sibylle im Sibyllenbad noch einen kurzen Wellnessurlaub verbracht 🙂

Der 1. Kreis der Kraft mit Simone Ilskens und Adrian Oswald  in der alten Mühle in Detmold bei der lieben Jolanta Stocks

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und noch ganz viele weitere wunderschöne Herzensbegegnungen 🙂

Leben ist ein Puzzle

sagte eine Freundin und ja, ich kanns bestätigen.  Erst sind mir einige Puzzleteile verloren gegangen (lange  Funkstille hier) und die letzten Monate habe ich (wieder)  gefunden (oder auch nicht) und habe sie neu geordnet.

Wir sind umgezogen, lange und stressig. Schimmel und feuchte Wände sind keine guten Mitbewohner. Meine Gesundheit hat ziemlich gelitten, aber jetzt ist es vorbei, mir geht es wieder gut.

Küchenpuzzle – nie wieder Einbauküche! Ich kann nicht mehr verstehen was daran so toll sein soll. Ok, wenn du eine Ewigkeit in einer Wohnung, Haus, wohnst, dann vielleicht. Aber ich, als Wanderin, Nomadin kann so etwas nicht (mehr) brauchen. Jo hat kurzerhand die Kreissäge ausgepackt, angepackt, auseinander geschnitten und neu zusammen gesetzt. Jetzt haben wir eine Modulküche, klasse 🙂

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Neue Wohnung 99% fertig und so schön! Warm, trocken, super Raumklima! Wir haben nochmals sehr viel weggegeben. Was sich so alles ansammelt bei 2 Personen 🙂

Nie wieder WG, ich bin kuriert, kein miesepetriges Gesicht mehr im Haus. Keine fruchtlosen Diskussionen  über Heizen, Lüften, Sauberkeit und Lebenslügen.

Ich habe endlich  ein Bastel-, Mal-, Näh- und Werkelzimmer! Nicht mehr in einem anderen Zimmer auf- und wieder abbauen.

Balkon, Garten, Vögel, Bäume, Holunder, Flieder, Kirschbäume, Kräuter … Herz was willst du mehr. Leben zwischen Feldern, auf fruchtbarem Boden, Fülle färbt  aufs Leben ab. Abends leuchten diese Vögel:-) Ich bin glücklich!

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Eilzug versus Bimmelbahn

Seit dem 15.11.2013 bin ich jetzt zu Hause, arbeite nicht mehr im Büro in Bonn. Ich durfte meine 5 inaktiven Jahre Altersteilzeit schon früher beginnen. Erstmal durchatmen war mein Plan und dann viel reisen. So war es auch, obwohl ich nicht alles geschafft habe, aber ich habe ja noch viel Zeit.

Diesen Hängesessel habe ich mir aus Perpignan mitgebracht. Das Gestell hat Jo mir gebaut. Wunderbar darin abzuhängen 🙂 Dieser Sommer war ein Genuss.

Ansonsten ist die Zeit wie im Flug vergangen. Heute frage ich mich, wie ich das eigentlich gemanagt habe, Beruf und alles andere. Kaum aufgestanden ist der Tag schon wieder fast vorbei. Nicht das ich rastlos oder abgehetzt bin,  es gibt einfach so viele Dinge zu tun, zu schauen, zu fühlen, wahrzunehmen. Ich kann es mir wieder so einteilen wie ich es mag. Wieder in mein Tempo kommen, meine Zeit. Ich bin glücklich, zufrieden, vor vielen Jahren die richtige Berufswahl getroffen zu haben, die mir jetzt den frühen Ausstieg ermöglicht.

So gut erholt kann ich jetzt eintauchen in die Winterruhe. Morgen feiere ich das Ahnenfest, Skorpion und Neumond. Es wird eine schöne und reiche Begegnung sein. Wir haben uns viel zu erzählen und die nächsten Schritte zu besprechen.

Lieben und Leben

wir haben beschlossen, wir machen einfach weiter und verlängern 😉
Es ist gut, keine Versprechungen von wegen ewig und lebenslang sondern einfach jetzt und morgen wieder. Diese Liebe ist ein Wunsch aus ganz alter Zeit für uns beide, der in Erfüllung gegangen ist.

Langweilig?

Nö, nicht im geringsten, ich lebe und wie intensiv ich lebe und liebe. Leider zu wenig Zeit zum blogen, aber das kommt bestimmt wieder, wenns draußen kalt und dunkel ist.

Heute ist Neumond und das spüre ich, das ist ein kribbeln, so ein freuen, ein nicht erwarten können, dass das Rad eine weitere Drehung nimmt.

Meine Liebsten Familienmenschen, Jo und Tochter Susanne, unterwegs mit der Wahlfamilie

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Viel unterwegs,wunderbare Frauen kennengelernt oder wieder getroffen. Viele tiefe Gespräche, Begegnungen, Natur in alle ihrer Pracht.

Am Wochenende ist in Bonn wieder viel los und wir bekommen ganz wichtigen Besuch. Adrian bringt uns die weiße Eule aus der Schweiz mit.

Wir genießen den Spätsommer oder Altweibersommer, unterwegs, Sonne, Wärme, Luft, frei sein, träumend bewegen, morgens Nebelschleier, abends rotgoldene Sonnenuntergänge, wunderbare Lerngruppen, tiefe Erfahrungen und ansonsten treibe ich mich bei Facebook herum, ja, trotz des Schlechtredens 😉

Leben, ich bin da, ich liebe dich, ich freue mich! Nie war ich glücklicher, zufriedener, reicher als JETZT!

Lasst es Euch gut gehen und bis bald – wir sehen uns, hier oder dort oder…

Malta Abschied und auf Wiedersehen

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Da wo die Trennung zwischen Heiligem und Profanen aufgehoben ist, lösen sich die Grenzen auf. Ich fahre nochmals übers Meer und erlebe den Weg auf dem wir gekommen und gegangen sind.

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Alte und neue Pflanzen begleiten den Weg, genau wie das Katzenelend der Streuner und das Leben der Edelkatze, alles ähnelt sich.

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Vor vielen Jahrtausenden bin ich hierhin gekommen, habe hier gelebt, habe Tempel gebaut mit den Menschen dort, gesungen, getanzt, gefeiert, die Göttin verehrt. Irgendwann war die gemeinsame Zeit zu Ende. Ich war die letzte, ich stand im Tempel, klagte mein Schicksal, fragte was ich den hier noch solle, wozu das alles, ich bin alleine, bin die letzte … eine Stimme tröstete mich „geh hinaus und finde die Brüder und Schwestern wieder zusammen..“ das war mein Auftrag. Als ich 1992 das erste mal wieder auf die Inseln nach Hause zurück kehrte, waren alle diese Gefühle wieder da. Heute, 2011, weiß ich, es ist gut. Ich habe meinen Auftrag erfüllt. Ich spüre tiefes Glück, tiefen Frieden.

Malta hat sich so drastisch verändert in den Jahren. Es ist laut, hektisch, zuviel Verkehr, Abgase. Bauruinen und halbfertige Häuser, die wohl nie fertig gestellt werden. Großprojekte in Valetta, ein neuer Busbahnhof, ein neues Haupttor. Ich finde die Gärten von Gozo nicht mehr, die kleinen Dörfer. Alles ist touristisch erschlossen. Schön, dass wenigstens die Tempel ihre Ruhe gefunden haben und nicht mehr busseweise von Touristen heimgesucht werden.

Der Zauber der Inseln ist verflogen, die Wege der Wölfin verschüttet, keine Wildheit, keine Sanftmut, keine Anmut. Banal und alltäglich, wie jeder Urlaubsort.

Wir lassen kleine Steingeister aus den alten Steinen an den Tempeln als Gruß zurück. Ich muss nicht zurück kommen, bin nicht mehr unruhig getrieben, aber ich kann wenn ich will.

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Jo und ich genießen die restlichen Tage unseres Urlaubs. Ich bin glücklich, dass er die Wege mit mir geht und versucht, sie mit meinen Augen zu sehen.

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