Seelenverletzung und schamanische Medizin

KultUrSprung lädt ein:

29. Oktober um 11:00 bis 30. Oktober um 14:00

Ort: Drachenhof, Hirtgasse 5, 95698 Neualbenreuth

5kelche

Seelenverletzung und schamanische Medizin

Da stehst du nun, verletzt, gedemütigt, verlassen, alleine, traurig, wütend, benutzt, missbraucht, traumatisiert.
Das Leben mit Menschen hat die Seelenhaut aufgerissen, Spuren hinterlassen. Du hast Dein Lied verloren, Deine Kraft. Und jetzt steh wieder auf und geh den Weg zur Heilung Deiner Seele, suche, integriere sie wieder. Lerne zu lösen und zu verbinden.
Individuelle schamanische Rituale lehren Dich, Deine Seelen zu finden und wenn nötig zurück zu holen. Oder abzugeben.
In diesem Workshop geht es um Traumatisierung. Im normalen Leben, wie im spirituellen Bereich. Und um den damit verbundenen Begriff des Seelenverlustes. Wir sprechen über den Begriff und das Konzept des Seelenverlustes und über das dahinter stehende Konzept der Seele überhaupt.
Was ist die Seele?
Was ist ein Seelenteil?
Hat man nur eine Seele?
Wie kann ich Teile davon überhaupt verlieren?
Kann sie mir gestohlen werden?
Weitere Inhalte:

– Das Klagelied.
Du hast Deine Kraft verloren, Dein Lied. Was bleibt, ist ein Laut der Klage. Oft ist Klage nötig, und manchmal muss man den richtigen Laut, das richtige Lied erst finden.

– Befreiung.
Man muss sich nicht den Rest seines Lebens mit allen Aspekten seiner schlechten Ereignisse beschäftigen. Manchmal ist es sinnvoller, sich von ihnen zu befreien und sie endgültig dahin zu schicken, wo sie hingehören. Ähnlich steht es um Fragmente, „Teile“ anderer Personen, die man noch bei sich hat, und die einen belasten. In einer Abart des „Rituals der Roten Töpfe“ werden wir all das gemeinsam loswerden.

– Bezeugen.
Wenn Dir etwas widerfahren ist, wurde Dir auch zugehört? Gab es Menschen, die Dir uneingeschränkt zugehört und geglaubt haben? Leute, die Dein Leiden bezeugt haben? Hier gibt es die Gelegenheit, dies in einem rituellen Rahmen vor einer Gemeinschaft oder geeigneten Einzelpersonen zu tun. Dies geschieht aber nur in einem rituellen, nicht einem psychologischen Kontext.

Ablaufplan:

Der Workshop beginnt SA den 29.10. um 11.00 und endet SO deb 30.10. um 14.00. Es sind genügend Pausen eingeplant.
Wer möchte, kann auch schon am Freitag zu einem gemütlichen Beisammensein und „Einstimmen“ anreisen.

Kosten:

Der Workshop an sich finanziert sich auf Spendenbasis. Es wird eine Spendenbox aufgestellt.

Desweiteren entstehen Kosten für Raumnutzung sowie die Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeit* von:

-Samstag und Sonntag: 90 Euro
-Freitag (ab 14.00), Samstag und Sonntag: 100 Euro

*Der Drachenhof bietet 4 Übernachtungsmöglichkeiten die nach Anmeldungsreihenfolge vergeben werden. Die folgenden Teilnehmer können sich aber in den sehr günstigen und angenehmen, benachbarten Pensionen und Privatunterkünften einmieten:

http://www.neualbenreuth.de/

Referenten:

-Sybille Schamanca Heleschitz, http://schamanca.de/
-Richard Chao Eagan, http://zaunkoenig-schamanismus.de/

Wichtiger Hinweis:

Wir sind keine Psychologen. Diese Veranstaltung beschäftigt sich vor allem mit den spirituellen Auswirkungen von Traumata und dem Konzept des in diesem Kontext damit einhergehenden Seelenverlustes. Es gibt hier keine psychologische oder medizinische Betreuung und Behandlung, …

Seminarleitung, Veranstalter und Gastgeberin behalten sich die Ablehnung eines Teilnehmers ohne Angabe von näheren Gründen vor.

Samhain – es wird bunt

Im Anschluss an den Worksop Seelenverletzung – schamanische Medizin wollen wir zusammen Samhain feiern.

Samhain – dabei denken wir an die Toten, an die Ahnen, an die dünnen verschwindenden Grenzen zwischen den Welten.
Totenfeste gibt es auf der ganzen Welt. Und bei uns auch. Wir bringen sie zusammen. Daher planen wir etwas Buntes, wie wir es aus Mexiko und dem „Dias de los Muertos“ kennen. Aber wir machen auch etwas Traditionelles mit Geschichten und ein bisschen Mystik. Und vor allem auch etwas aus dem Jahreskreis. Hier ist Samhain eines der bedeutendsten Feste.

Kommt am 30. Oktober um 17 Uhr (wer früher da ist oder bleibt von der Vorveranstaltung, kann noch mit uns Kaffeeklatschen) zu Beate auf den Drachenhof.

Ort: Drachenhof, Hirtgasse 5, 95698 Neualbenreuth

Wir bemalen Totenköpfe aus Pappmache oder Gips, sitzen im Kreis, erzählen Geschichten, essen ein bisschen etwas und lassen den Abend dann gemütlich ausklingen.

Die Totenköpfe zum Bemalen bekommt Ihr von uns – Ihr dürft aber gern auch eigene Totenköpfe mitbringen, falls Ihr welche habt, die Farbe vetragen könnten.

Von den Materialkosten her könnt Ihr Euch auf ca. 5 Euro pro Schädelchen und Farben einstellen. Alles Weitere (Veranstaltungsraum, Verpflegung) basiert auf Spendenbasis. Die Spendenbox findet Ihr im Veranstaltungsraum.

Wir planen ca. 3 Stunden für die Aktion. Und danach sitzen wir noch gemütlich und lassen ausklingen.

Leiten werden das Ganze
Hella https://www.facebook.com/hella.ellensdottir
www.hagrida.de
und
Astrid https://www.facebook.com/astrid.demoyra
die Farben bekommen wir von Beate https://www.facebook.com/Konkairos-243896139290904/?fref=ts

Ansonsten gilt wie immer: Der Drachenhof bietet 4 Übernachtungsmöglichkeiten die nach Anmeldungsreihenfolge vergeben werden. Die folgenden Teilnehmer können sich aber in den sehr günstigen und angenehmen, benachbarten Pensionen und Privatunterkünften einmieten:

http://www.neualbenreuth.de/

Seminarleitung, Veranstalter und Gastgeberin behalten sich die Ablehnung eines Teilnehmers ohne Angabe von näheren Gründen vor.

Rauhnnächte 2014

Ich lese Luisa Francias Horoskop 2015 Heute ist die 3. Rauhnacht für mich, 13 Kerzen für 13 Nächte. Ich beginne am 23.12. zu zählen.Es steht vieles an was neu bedacht werden will, deshalb Rückzug.

Da ich selbst nicht viel Ahnung von Astrologie habe, aber eine wache Intuition, im Ohr das Gespräch mit meiner astrologisierenden Freundin Margret, Luisas Horoskop, die Bärin im 11. Haus.

Wir haben noch ein Saturnjahr bis 21.3.2015.  Saturnia, die große Lehrerin kommt ca.  zum 30. und 60 Geburtstag wieder in die Konstellation wie zur Geburt. So als wolle sie nachschauen, was ich aus meinem Leben gemacht habe, mache. Das erklärt so manches was in diesem Jahr hier so abgegangen ist, einschließlich mehrere Unfälle wie Sehnenanriss in der Schulter, Prellung bei Salto in der Badewanne, Rippen geprellt, Ausrutschen im Schwimmbad mit Prelllung im Knie und Knöchel.

Es hat zu Trennungen geführt, aus- und aufräumen. Ich habe letzte Woche die realen und energetischen Hinterlassenschaften unserer Mitbewohnerin endlich komplett verabschiedet. Familie hat es durchgerüttelt, übrig geblieben ist nicht viel. Wir werden im Februar umziehen, weil uns hier der Schimmel auf den Leib rückt…… heftig genug für ein Jahr. Das Resüme der Jahresziehung haben es ja angedeutet. PC240013 Gieße aus die Becher der Bitterkeit, stehe auf und gehe wieder auf die Sonnenseite. Aber Vorsicht, zu viel Sonne macht Sonnenbrand. Nimm es wie ein Kind mit offenem Herzen, freue dich daran aber sei nicht kindisch.

Ich sehe mir nochmals die Karten des vergangenen Jahres an und erkenne die Zusammenhänge. Ich liebe diese Langzeitstudien mit dem Tarot. Nicht die schnell mal gezogene Karte offenbart ihr Geheimnis ganz. Erst die Betrachtung eines längeren Zeitraumes gibt Anhaltspunkte und Erkenntnis.

p1070186

Die Fragestellung ist einfach und immer gleich. Wie wird (z.B.) der Januar 2015 usw. alle Monate durch. Zuletzt ziehe ich als 13. Karte das Resüme. Es sind immer noch diese Daughters of the Moon für den inneren Weg und Raider Waite für die Umsetzung im äußeren Weg. Das stimmt für mich seit Jahren. Meine Erfahrung ist, je länger und intensiver ich ein Decke nutze und kennenlerne um so leichter verstehe ich es. Im übrigen bin ich keine Freundin des Selbstbetruges  nützt ja nichts. 😉

Es gibt so viele Bräuche zu den Rauhnächten und ich merke, dass die Suchanfragen hier im Blog um dieses Thema steigen. Ich habe schon lange begonnen, meine eigenen Rituale zu erschaffen, weil sie genau zu mir passen.

Dieses Jahr z.B. dachte ich Barbarazweige am 4.12. schneiden, das gefällt mir. Ich habe es nicht gemacht, weil es mir unsinnig erschien, Zweige an Bäumen abzuschneiden, ins Haus zu stellen und zu warten bis an Weihnachten blühen. Die grünen Tannenzweige liebe ich, die gehören dazu. Wie du das machst ist deine Sache und alles was du bewusst tust hat Magie und Wirkung.

Mabon – Tag-und-Nachtgleiche – Herbstequinox 2014

In Balance kommen, wie geht das? Wie viel benötige ich zum Leben? Ruhe, Ausgleich, Lärm, Bewegung. Was ist zu tun, was ist zu lassen? Um mich herum tobt das Leben.

Jetzt sitze ich hier und kann es  plötzlich und es ist ganz leicht!

Ich kann die Federn spreizen und fliegen, gleiten, treiben lassen im Wind. Kann aber auch blitzschnell erkennen was wichtig ist, die Richtung ändern, da sein und dann wieder dort. Ich kann alles was ich will … wenn ich es will und es nötig ist.

Jahreskreisfeste, Kraftpunkte, Halteplatz, Höhepunkt. Die Zeit dazwischen, Start- und Landeplatz, Vorbereitung – Nachbereitung.

Ich weihe die Feste keiner bestimmten Gottheit, ich feiere mich und mein Leben mit all den wunderbaren Menschen darin.

Nicht darüber nachdenken was ich mir als nächstes vornehmen – einfach sein. In den Himmel schauen, dem Flug der Rabenkrähe folgen. Sie lädt mich wieder ein zu fliegen. Wann bist du ehrlich zu dir? Es ist noch viel zu klären bis Winter. Langsam begebe ich mich in die Tiefe der Dunkelheit, hülle mich ein in Samt und Seide.

Ich habe zu viele falsche Worte in der letzten Zeit  gehört, nicht richtig reagiert. In die Tiefe der Nacht blicken, in den Tag, die Ferne und lernen. Der Winter kann kommen 🙂

was die Natur schenkt

Ich liebe das Land das mich umgibt. Die Pflanzen, die Tiere, der Fluss. Ich streife gerne durch die Felder, liebe den Duft des Getreides, der Blumen und Gräser. Alles lebt um mich herum, lächelt mich an, träumt mit mir, unterstützt mich.

Auch diese Kräutersticks habe ich wieder aus den Kräutern in meinem Garten gebunden. Langsam trocken sie und ein wunderbarer Duft zieht durchs Haus. Später werden sie zum abräuchern benutzt.

Vor einigen Wochen waren wir wieder in Portugal und in Perpignan /Südfrankreich.

Auch dort bin ich viel unterwegs, schaue, rieche, lausche und immer wieder Natur pur.

Das ist ein Glas voller Erinnerungen an sonnige Landschaften, glückliche Stunden, Hitze, Duft. Ich habe sie berührt, mitgenommen, ausgebreitet, getrocknet, sie zu Räucherungen verarbeitet. . Unterschiedliche Pflanzen, Harze und Hölzer, das was mich umgibt, was ich berühre, was mich berührt ist heilend vertraut mit mir und kann so zu Medizin werden.

Keine noch so teure exotische Räucherung kann das ersetzen. Es muss nicht irgendwo gesammelt werden, wo ich nicht weiß wie die Menschen mit den Pflanzen vertraut sind. Ob sie leiden, anständig entlohnt werden, ich erfahre es nicht. Sie werden tausenden Kilometer herangeschafft. Ich frage mich, ob das nötig ist, haben wir doch hier direkt alle die Pflanzen die wir benötigen. Seit vielen Jahren kaufe ich keine Räuchermischungen  und Kräuter mehr und verwende nur, was sich mir hier zeigt. Das ist ein Stück meiner schamanischen Tradition, mich vertraut zu machen mit den mich umgebenden Pflanzen, sie zu rufen, ihnen zuzuhören.

Neues und Planung

Für diesen Jahreskreis plane ich bereits, da ich wieder viele Anfragen habe. Traditionell beginne ich wieder nach Lichtmess, also dem 2.2. zu arbeiten. Bis dahin wird noch geschaut, getrommelt, getranct, was wann und wie ins Licht möchte.

Zum Tarot, also allgemein zum Thema Orakel wird es einiges geben. Ich plane ein gemeinsames Seminar mit Kathrin Froß, einer sehr guten Orkalefrau.

Der Tarot ist ein Medium mit Bildern, deren Inhalt wir in Geschichten erfahren können. Jenseits von Legesystemen und Büchern lade ich zu einer sinnlichen Erfahrung ein.

Das Thema Horoskop als Lebensplan, das was bringe ich mit, was mache ich daraus und wo gehts möglicher weise hin, steht ebenfalls mit meiner langjährigen Freundin Margret auf dem Programm.

Ein Runenseminar mit  Duke Meyer (Eibensang) ist in Planung.

Die 5 Kreise wird voraussichtlich wieder geben.

Themen die mir sehr am Herzen liegen und die zunehmend aktuell werden in dieser verrückten Welt: das scheue Wesen Krankheit und seine Schwester das scheue Wesen Heilung. Passend und wichtig dazu Ahnen, Geburt und Tod, weitergeben der Linie oder neu wählen.

Es wird ein spannendes Jahr und ich freue mich auf neue Aufgaben.

Abschieds- und Schwellenzeit

Gerade jetzt im Herbst, Übergang in den Winter, so deutlich spürbar und oft schmerzhaft.

Unsere modernen Häuser und Wohnungen haben keine Schwellen mehr. Übergangslos gehen wir durch die Räume. Wo sind sie hin verschwunden, die sichbarern Grenzen der Räume, die Symbole des Übertritts von einem Raum in den nächsten. Zeitspannen werden nicht mehr messbar an Schwellen und zerfließen grenzenlos. Kein Innehalten, kein bewußtes gehen. Schwellenangst vor nicht mehr sichtbaren Schwellen und Grenzen.

Viele Menschen die zu mir kommen fühlen sich genau so. Sie stoßen dauernd an Grenzen, manchmal an die eigenen, die aber oft von außern gesetzt werden. Sie sind aber nicht mehr bewusst, sind unsichtbar. Leben wird diktiert als grenzenlos, ständig unterwegs, immer erreichbar, taff, jung, hipp. Das alles bis zur letzten Schwelle, die wir beim sterben übertreten. Ich begegne vielen drüben, die so gelebt haben und hier die so leben.

Es ist besser rechtzeitig Schwellen und Übergänge bauen zu lernen. Wir begnen uns da wieder, lernen verweilen.