Die letzte Rauhnacht und auf geht’s

Die Nacht vom 5. auf 6.1. ist also nun die letzte Rauhnacht bei mir die 13. Nacht. Da ziehe ich die letzten Karten, die 13. das Fazit, Zusammenfassung des kommenden Jahres.

Ich eröffnete mit der Rabenrassel und schon stand eine Bärin vor mir und tanzte zu meinem Rhythmus.  Die Räuchermischung, einfach nur traumhaft, schmeichelte alle Sinne.

Die letzte Nacht ist die Nacht der Percht. Das wilde Weib lebt an der Grenze zwischen Anderswelt und Hierwelt.  Hohe Alte, sie ist Hagazussa, Zaunreiterin zwischen gestern und morgen, sie ist auch die Zeitlosigkeit der sich immer wieder erneuernden Zyklen.

Wächterin der Frauen mit strengen Regeln: Sie sollen nicht spinnen, weben, waschen, putzen, keine schwere Arbeit. Schonung ist angesagt. Zu Zeiten meiner Großmutter war Waschtag noch Schwerstarbeit für einen ganzen Tag.

Waren es drei Frauen oder 3 Könige? die 3 Bethen? Wer wird den nun gefeiert? Für mich sind es die drei Frauen die in der Volkskunde bekannter sind, sie sind Schutzgöttinnen für uns Frauen.

Der Kult der der drei heiligen Frauen, das Buch von Kurt Derungs und Sigrid Früh erzählt viel über den mythischen und geschichtlichen Hintergrund.  Noch ein Artikel über die Bethen.

bdreifrau

Berchtesgaden, der Garten der Percht. In Süddeutschland und in den Alpenregionen gibt es noch viele lebendige Bräuche zu dieser Perchtenzeit und den Rauhnächten.

Dann zu den Karten

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bis ich das alles verstanden habe, braucht es Zeit, die gebe ich mir. Es wird jedenfalls ein lustiges und spannendes Jahr werden. Ganz klar sind einige Aufgaben und die Gewichtung liegt mal wieder auf der schamanischen Arbeit. Im vergangenen Jahr habe ich pausiert. Es waren viele Einzeltermine und keine Seminare. Themen vertiefen, neues hinzufügen, einmal mischen und dann wieder von vorne und nochmals zurück. So kann ich es beschreiben.  Na dann, ich habe die Ahnen, Verbündete, Freunde an meiner Seite, das wir alles wunderbar.

die Tempel von Malta Hagar Quim und Mnajdra

die 3. Tour führt uns 2011 zum Tempel von Skorba

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA/></p>
<p><img class=Hagar Quim und Mnajdra und zwar mit diesen wunderschönen Bussen, durchrütteln, Massage gratis. Das sind die üblichen Verkehrsmittel auf Malta. Autofahren war uns viel zu stressig, zu laut, zu eng, zu unübersichtlich und dann noch Linksverkehr, also gemütliche Bustouren 😉

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA/></p>

<p>Wie schon geschrieben, die Tempel gehören nun alle zum Weltkulturerbe und es wird heftig daran herumgebaut.</p>
<p>Hagar Quim liegt am Meer und hat eine junge unrühmliche Geschichte. Jedes Frühjahr bauten dort die Vogelfänger ihre Netze auf, um die Singvögel abzufangen. Diese landeten in der Pfanne oder auf dem Markt. Üble Manieren, die Maltamachos. Ute Schiran bschreibt das auch in ihrem Buch „Wege der Wölfin“.</p>
<p>Der Anblick im Gegensatz zu 1992 ist irgendwie erschreckend, der Tempel ist unter einem  <img class= Veröffentlicht am Kategorien Leben, Spiritcall, unterwegsTags , , , 2 Kommentare zu die Tempel von Malta Hagar Quim und Mnajdra

noch ein paar Träume von Malta

1992 saßen wir im Hafen von Xlendi. Der kleine Sandstrand (Malta hat sehr wenige Sandstrände) ist so schmal, da passen ca. 10 Handtücher nebeneinander mehr nicht.  Kleine Cafes, Läden, in den typische Produkte verkauft wurden. Vor allem herrlich duftende Gewürze, Honig von der Insel und andere Spezialitäten. Die Frauen saßen vor den Läden und strickten und nähten das, was es später in den Läden zu kaufen gab. Die Fischer arbeiteten an Netzen und Körben.  Richtig idyllisch, unbeschwert.

2011 … Wir fuhren mit dem Bus von der Fähre aus über die Insel nach Xlendi. Ich freute mich diesen Ort wieder zu sehen, Gewürze, Honig einkaufen und dann, es ist erschreckend. Nichts von dem Zauber des kleinen Küstenortes ist übrig geblieben. Busseweise werden die Touristen hierhin gekarrt, zum Essen ausgeladen und dann sind sie wieder weg. In einer Seitenstraße fand einen kleinen Laden, der den üblichen Plastik Touristenkitsch verkauft. Ich erzähle von den Erinnerungen meiner ersten Reise und frage, was daraus geworden ist. Die Frau zuckt mit den Schultern, sie sieht traurig aus, es ist nichts mehr übrig. Nur noch neue Häuser, Restaurants und Touristen.

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA/>“</p>
<p><img class=Wikipedia zeigt gut, wie der Tempel ursprünglich ausgesehen hat. Er war teilweise in der Erde und abgedeckt, ähnlich Newgrange. Heute steht er offen und dadurch geht die Verwitterung der Steine sehr schnell. Aber seitdem die UNESCO die Tempel auf Malta und Gozo als Weltkulturerbe ausgezeichnet hat, wird auch etwas gegen die Zerstörung getan.

Wir kamen über das Meer und niemand weiß wohin wir gegangen sind, als wir die Inseln wieder verließen. Ich erinnere mich, ich folge den Traumspuren durch die Zeit ….. ich lebe meine Vision

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA/>“</p>
<p><img class= Veröffentlicht am Kategorien Leben, Spiritcall, unterwegsTags , ,

Träume von Malta

In den frühen 80igern begann ich mich für spirituelles zu interessieren. Ich absolvierte eine Ausbildung in Rückführungsbegleitung bei Tepperwein. Wir lernten an uns selbst. Ich stehe in einem Tempel mit einer steinernen Kuppel. Ich bin alleine, Kummer, Trauer, Unverständnis. Ich spreche in die Leere „was soll ich noch hier, ich bin die einzige, die letzte…..“ Eine Stimme sagte zu mit „geh hinaus und finde die Schwestern und Brüder wieder zusammen“.  So ging ich von Leben zu Leben…..

1991 betrat ich zum ersten Mal maltesischen Boden. Spät abends kamen wir mit der Fähre in  Gozo, die nach Honig duftende, an und fuhren nach Xlendi, wo wir wohnten.  Im Gepäck Ute Schirans Wege der Wölfin. Ich suchte die Wege, wanderte über die Insel, den blühenden Garten und betrat den Tempel der Gigantija. Das war nach Hause kommen, hier habe ich gelebt. Nachts träume ich, dass ich mit den Frauen das Feuer entzündete, Kräuter in die Flammen warf. Wir trommelten, sangen, tanzten. Am anderen Morgen war der Tempel fertig. Die Göttin selbst, die Gigantija hat uns geholfen.

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>

Ich spüre Freude, nach Hause gekommen, Tränen, Mutter, jetzt gehe ich nicht mehr weg. Ganz tief das Wissen, ja, hier habe ich gelebt, hier war ich zu Hause.

Wir essen Granatäpfel und Feigen vom Baum, Kaktusfeigen, Honig.

2011: Ich wandere durch den Tempel, berühre die Steine… träume, singe …

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>

alte Muster, Spiralen, Ocker

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>

Nischen und

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>

Altäre

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>

und die kleinen Bewohner auf den warmen Steinen.

P.S. Die Bilder sind von meiner Reise in Juni 2011

Fortsetzung folgt…………… Erzählung meiner Reisen nach Malta zwischen 1991 und 2011

Portugal – meine Liebe

wir sind zurück… bin ich zurück? Meine Seele, mein Herz ist noch unterwegs in den weiten des Zauberlandes Portugal.

Ich habe das Land unter den Füßen gespürt, wie es in mich hineinkroch und sich warm im Sonnengeflecht zusammenrollt und mich dort wärmt, träumt, inspiriert. Ich kann jetzt Luisa Francia und Ute Schiran verstehen, dass sie dort leben und unterwegs sind.

Heute nacht habe ich von Portugal geträumt, auf portugisisch, dass mir eine Frau sagt ich muss mehr Manteiga (portugisisch für Butter) auf das Brot streichen, damit es sich besser mit dem Honig verbindet. Wir haben Honig, Butter, Käse, Brot, Tomaten Orangen, Granatäpfel, Kräuter uvm. mitgebracht, den Duft und Geschmack des Landes.

Jetzt muss ich nur noch lernen die Zeit bis zur nächsten Reise dorthin zu überbrücken.

Mutter, Göttin, dieses Jahr ist so reich, Danke!