noch ein paar Träume von Malta

1992 saßen wir im Hafen von Xlendi. Der kleine Sandstrand (Malta hat sehr wenige Sandstrände) ist so schmal, da passen ca. 10 Handtücher nebeneinander mehr nicht.  Kleine Cafes, Läden, in den typische Produkte verkauft wurden. Vor allem herrlich duftende Gewürze, Honig von der Insel und andere Spezialitäten. Die Frauen saßen vor den Läden und strickten und nähten das, was es später in den Läden zu kaufen gab. Die Fischer arbeiteten an Netzen und Körben.  Richtig idyllisch, unbeschwert.

2011 … Wir fuhren mit dem Bus von der Fähre aus über die Insel nach Xlendi. Ich freute mich diesen Ort wieder zu sehen, Gewürze, Honig einkaufen und dann, es ist erschreckend. Nichts von dem Zauber des kleinen Küstenortes ist übrig geblieben. Busseweise werden die Touristen hierhin gekarrt, zum Essen ausgeladen und dann sind sie wieder weg. In einer Seitenstraße fand einen kleinen Laden, der den üblichen Plastik Touristenkitsch verkauft. Ich erzähle von den Erinnerungen meiner ersten Reise und frage, was daraus geworden ist. Die Frau zuckt mit den Schultern, sie sieht traurig aus, es ist nichts mehr übrig. Nur noch neue Häuser, Restaurants und Touristen.

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<p><img class=Wikipedia zeigt gut, wie der Tempel ursprünglich ausgesehen hat. Er war teilweise in der Erde und abgedeckt, ähnlich Newgrange. Heute steht er offen und dadurch geht die Verwitterung der Steine sehr schnell. Aber seitdem die UNESCO die Tempel auf Malta und Gozo als Weltkulturerbe ausgezeichnet hat, wird auch etwas gegen die Zerstörung getan.

Wir kamen über das Meer und niemand weiß wohin wir gegangen sind, als wir die Inseln wieder verließen. Ich erinnere mich, ich folge den Traumspuren durch die Zeit ….. ich lebe meine Vision

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