wilde gefährliche Natur

Bei Luisa Francia ist mal wieder etwas zur Borreliose zu lesen.

Jetzt habe ich wieder sehr viele anregungen zur borreliose bekommen, die meisten zitieren storl und die karde. Mit der karde ist das so eine sache: sie bringt die borrelien dazu, sich zu „maskieren“, also ihren genetischen code zu verändern (diese intelligenten kleinen kerle können das nämlich). Dann bleiben sie im oganismus – man wird sie tatsächlich nie los, sie können aber jahrzehntelang ruhen – und fangen an im verborgenen allerhand schaden an organen, nerven, muskeln und gelenken anzurichten. Multiple sklerose und parkinson können folgeerscheinungen von borreliose sein.
Da ist es mir schon lieber mich direkt mit ihnen auseinanderzusetzen, in kommunikation zu gehen, mit zistrosentinktur etwas ruhe ins chaos zu bringen – die meiste zeit sehr erfolgreich -und insgesamt über mörderische energien nachzudenken.
Alles steht und fällt damit, dass ich es mir körperlich gut gehen lasse und das ist doch das beste, was einem welche wesen auch immer vermitteln können. Deshalb sehe ich die borrelien, diese genialen wesen, als meine nützlichen gegner, die mich dazu bringen, ganz nah und ehrlich an meiner kraft zu bleiben, nicht rumzujammern und unangenehme begleiterscheinungen und verluste geschmeidig aufzufangen.

Leider kann Storl dazu auch nichts sagen, was passiert nach Einnahme der Karde. Schade, aber da halte ich mich lieber an die Tipps von Luisa Francia.

rettet die bäume

Ich denke dazu: Was ist eigentlich ein guter Umgang mit Natur?  Seit je her nehmen Menschen aus der Natur. Natur wurde/wird vergöttert, verkitscht, angebetet usw.  Aber einen  „natürlicher“ Umgang, ein miteinander mit Natur finde ich selten.

Haben wir uns soweit von Natur entfernt, dass wir ihre Wildheit nicht mehr leben, nicht ertragen können? Sind wir nicht wild genug um sie so zu sehen wie sie ist? Wildheit wurde uns abtrainiert und deswegen geht nur zerstören oder Kitschkitsch.

30 Jahre Frauenmuseum Wiesbaden mit Luisa Francia

Ich kann es kaum glauben, sei über 20 Jahren bin ich schon im Frauenmuseum Wiesbaden unterwegs. Wo ist die Zeit geblieben?

08.11.2014

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Viele schöne und bereichernde  Begegnungen und Erinnerungen, besonders an die Ausstellungseröffnung „Die Sprache der Göttin“ mit Marija Gimbutas, schon gezeichnet von der Krankheit an der sie kurz darauf verstarb. Eine der ersten Begegnungen mit Luisa Francia und vielen anderen Frauen, die für mein Leben wichtig sind.

Es gab eine Lesung von ihr, Eröffnung der Ausstellung über die wilde Frau, ein Ritual, gemeinsames Singen und Jodeln und der berühmte rote Faden verband das alles zu einem wunderschönen erlebnisreichen Tag.

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Vielen Dank an die Macherinnen, die 30 Jahre und mehr durchgehalten haben, die Frauenkunst sichtbar machen. Danke auch an meine Wegbegleiterinnen denen ich da begegnet bin. Vielen Dank Luisa für wirklich göttinnengleiche wilde Stunden.

Na dann Prost auf die nächsten 30 Jahre 🙂

Ich lebe intensiv seitdem ich…

– alle Ratgeberbücher die mir erzählen wie ich leben sollte entsorgt habe
– keine Religion mehr habe
– niemand mehr anbete, verherrliche
– tue was ich will !

… gehts mir so gut wie noch nie 😉 Ich habe Mut mein Leben einfach so drauf los zu leben!

Was wäre wenn ….? Probiere es aus!

und wieder Mari Boine

bevor ich mich morgen in mein Samhainfest eintauche, schnell noch ein paar Worte zu Mari Boine, denn gestern war Konzert in Bochum im Bahnhof Langendreer. Da ich erst am Montag erfahren habe, das sie wieder on Tour ist, musste das alles ganz schnell geplant werden. Karten per Mail bestellen, bezahlen und an der Abendkasse hinterlegen lassen war problemlos. Hinkommen von Bonn aus war nicht so problemlos, Verspätungen, Zugausfälle, kalte zugige Bahnhöfe… echt ätzend, aber wahre Fans scheuen auch nicht 7 Std. Hin- und Rückfahrt 😉

Dann stand Mari Boine auf der Bühne und es ging direkt los, Saal, Akustik, Licht ist 1a. Die Band spielt sich in Trance, ist ganz weit weg, Mari singt, spielt die Trommel, tanzt, joikt ins Mikrofon. Es ist eines der besten Konzerte dass ich gehört habe. Für Euch ein kleiner Einblick.

Weitere Konzerttermine.

Frauen-Körper-Göttinen

Diese Woche ist nach meinem Geschmack. Endlich ist der Schnee verschwunden (ich weiß ich mach mich grad unbeliebt, ist mir aber egal 😉 ) und 2 neue Bücher sind im Haus.

Die Göttin im Federkleid von Luisa Francia

und von Ute Schiran Windspiele Körper – fremdes Land
bei Lillemors Frauenbuchladen.

Morgen und Übermorgen bin ich in Wiesbaden, Ute Schiran gibt ein Seminar und ich freue mich unendlich, mal wieder mit ihr lernen zu dürfen.

Beides passt gut zu den Themen mit denen ich immer wieder zu tun habe, in meinen Seminaren und bei anderen Terminen. Es wundert mich immer wieder, wenn Frauen (Männer tun es auch) von ihren eigenen Erfahrungen so sprechen….“dann hat man ja den Überblick… man kann nicht anders…man muss das so machen“ anstatt die Ich-Form zu wählen. Ich fragte eine Frau letztes Wochenende und als Erklärung kam in etwa: Es wird gesagt, man! darf nicht von sich und nicht in der Ich-Form sprechen. Das wieder passt zu den Erfahrungen meiner Kindheit, dass Mädchen/Frauen keine Ansprüche stellen dürfen, sich klein machen müssen, nett reden, anständig sein. Frauen überwachen auch oft, dass nur keine entkommt und schön im System bleibt.

Scherzfrage: Warum sind Frauen kleiner als Männer? Weil so viel unnützer Ballast auf ihre Schultern abgeladen wird.

Manchen sind so radikale Frauen wie Ute Schiran und Luisa Fancia nicht geheuer. Aber keine Bange, wenn mal die Anpassung zu bröckeln anfängt geht es weiter und es tut gar nicht mehr weh 😉