sonst so? unterwegs!

wir waren Gäste bei einer Traumhochzeit – liebe Tine, lieber Dieter, möge das Glück, die Liebe und die Freude immer bei Euch wohnen.

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und dann noch das Spectaculum in Dortmund

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ab nach Bayern, Drachenhof, die weiße Eule mit Adrian Osswald und vielen Freunden – und hier der erste Flug der Rabenkrähenfrau – davon aber später

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Der Drachenhof hat eine wunderschöne Ferienwohnung, mit einem stattlichen Kachelofen, können wir sehr empfehlen!

Neualbenreuth ist für mich ein Teil meiner Heimat als Kind. Danach hat Sibylle im Sibyllenbad noch einen kurzen Wellnessurlaub verbracht 🙂

Der 1. Kreis der Kraft mit Simone Ilskens und Adrian Oswald  in der alten Mühle in Detmold bei der lieben Jolanta Stocks

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und noch ganz viele weitere wunderschöne Herzensbegegnungen 🙂

von Spuk, Spucken und Schwellenzeit

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In vielen alten Häusern gibt es Schwellen, Türschwellen. Sie hatten eine gute Aufgabe, sie trennten drinnen von draußen, unterschiedliche Räume, Nutzungen. Der oder das kommt mir nicht mehr über die Schwelle, ein Spruch der dazu gehört. Bräute werden über die Türschwelle getragen, damit die dort wohnenden Geister sie nicht bemerken und berühren können. Der Brautschleier erinnert daran und die scheppernden Dosen hinterm Gefährt. All das soll die bösen Geister fernhalten. Tote Katzen oder auch Babys wurden unter der Schwelle begraben um die Geister zu besänftigen. Tote werden auf Brettern oder in Särgen über die Schwelle getragen, damit sie wirklich aus dem Haus sind und die Schwelle nicht mehr betreten. Rund um den Globus gibt es viele Rituale und Bräuche zu dem Thema.

In der heute barrierelosen Zeit werden Schwellen, Grenzen leicht überschritten, da oft nicht mehr wahrgenommen, ob im zwischenmenschlichen oder im allgemeinen Bereich. Da werden Grenzen mit Waffen verteidigt und überrannt.

Andererseits ist es sehr gut für Menschen mit Handicap ist es dadurch einfach durchs Leben zu kommen.

Wenn du Probleme mit Grenzüberschreitungen hast, dann kannst du dir leicht eine imaginäre Schwelle bauen. Doch welche Geister, welche Schadzauber kommen denn heute über die Schwelle? Ihre Namen sind oft Missgunst und Neid, Verdrehungen, Drohungen und üble Nachrede. Sie wirken in dem Moment wo Du Kenntnis davon hast.

Im schamanischen Kontext ist jeder Wechsel zwischen Welten mit überschreiten einer Schwelle gekennzeichnet. Einfach hinein stürmen funktioniert nicht gut. Achtsames gehen, innehalten an bestimmen Punkten bringen da viel weiter. Der Zugang zur Anderswelt ist eine Tür mit einer Schwelle. Wenn du an dieser Tür anklopfst, sie aufmerksam durch schreitest wird es viel leichter sein.

Schwellenzauber sind wirksame Mittel. Spucke auf die Stelle die du als Schwelle ansehen willst und banne damit. Spucke ist magisch. Auch Wortzauber sind wirksam, schreibe es auf ein Blatt Papier, beschwere es mit einem Stein, besiegle es mit deinem Urin oder einem Tropfen Blut. Du kannst die Helfer, Verbündeten  der Anderswelt bitten hier zu wachen. Aber vergiss nicht sie gut mit Nahrung zu versorgen und bald wieder zu entlassen. Alles was gebunden ist muss auch wieder gelöst werden sonst erstarrt dein Leben. Die Rauhnächte sind eine sehr gut Zeit sich mal wieder um Schwellen, Hindernisse aber auch Leichtigkeit zu kümmern.

Das Jahr 2014 war ein hartes Lehrjahr für mich. Ich bin durch, hab keinen größeren Schaden genommen und bin um viele Erkenntnisse reicher und klarer in meiner Sicht. Ich sage allen Beteiligten Danke dafür. Ich verteile keine Schuld, es macht keinen Sinn und bringt nicht weiter. Ich sammle Erfahrungen, mehr nicht.

Viel Glück und Freude, Gesundheit und Weisheit wünsche ich fürs Jahr 2015.

Mein Motto für 2015, ist Lachen, Leben, Lieben, Tanzen, Singen und Lernen 🙂

Eilzug versus Bimmelbahn

Seit dem 15.11.2013 bin ich jetzt zu Hause, arbeite nicht mehr im Büro in Bonn. Ich durfte meine 5 inaktiven Jahre Altersteilzeit schon früher beginnen. Erstmal durchatmen war mein Plan und dann viel reisen. So war es auch, obwohl ich nicht alles geschafft habe, aber ich habe ja noch viel Zeit.

Diesen Hängesessel habe ich mir aus Perpignan mitgebracht. Das Gestell hat Jo mir gebaut. Wunderbar darin abzuhängen 🙂 Dieser Sommer war ein Genuss.

Ansonsten ist die Zeit wie im Flug vergangen. Heute frage ich mich, wie ich das eigentlich gemanagt habe, Beruf und alles andere. Kaum aufgestanden ist der Tag schon wieder fast vorbei. Nicht das ich rastlos oder abgehetzt bin,  es gibt einfach so viele Dinge zu tun, zu schauen, zu fühlen, wahrzunehmen. Ich kann es mir wieder so einteilen wie ich es mag. Wieder in mein Tempo kommen, meine Zeit. Ich bin glücklich, zufrieden, vor vielen Jahren die richtige Berufswahl getroffen zu haben, die mir jetzt den frühen Ausstieg ermöglicht.

So gut erholt kann ich jetzt eintauchen in die Winterruhe. Morgen feiere ich das Ahnenfest, Skorpion und Neumond. Es wird eine schöne und reiche Begegnung sein. Wir haben uns viel zu erzählen und die nächsten Schritte zu besprechen.

meine neue Liebe

ja, das waren/sind die letzten 3 Winter. Ich, die bekennende Winter nicht Mögerin, ja ich, habe den letzten Winter genossen… nur nicht die Temperaturen und den vielen Schnee.

Dass ich ja im Winter freiwillig immobil bin (ich habe immer eine gute ‚“Ausrede“ keine Winterreifen), ergab sich 2010/11 und 2011/2012. Beides Winter mit länger krank.

Auch in diesem Winter raffe mich eine nicht ordentlich auskurierte biestige Schnupfen-Husten-Fieber-Röchel… keine Ahnung aber es war heftig dahin und verordnete mir (Ich kam mit 39,4 Fieber aus Berlin wieder)  insg. 3 Wochen Bettruhe.

Ok, ich fügte mich in mein Schicksal und begann den roten Faden wieder auszurollen. Der zieht sich durch mein Leben. Ich bin froh ihn (wieder) gefunden zu haben und seitdem verliere ich ihn nicht aus den Augen. Er blitzte oft in meiner Kindheit auf, so richtig zu fassen bekam ich ihn mit ca. 30 und machte mich auf nach zu sehen, woher, wohin, wozu.

Diese 3 Winter ermöglichten mir eine gute Zeit für Rückblicke, Einsichten, Aussichten. Ich habe liegen gelassenes gefunden, manches aufgehoben und mitgenommen und anderes wieder auf den großen Haufen der Zeit zurück gelassen. Ich habe Entscheidungen getroffen, die manchen nicht gemundet haben, aber um selbst ehrlich zu bleiben und mich nicht weiter verletzen zu lassen, war das sehr nötig.

So, jetzt ist Frühling, die Pferde scharren mit den Hufen und es kann los gehen. Letztes Wochenende waren Jo und ich im Käsewunderland und haben seinen 50. zauberhaft gefeiert.

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Nächstes Wochenende zelebriere ich ein Handfasting und dann packen wir bald die Koffer für Portugal, das wir gerne mal im Frühling erleben möchten.

Zwischendurch Seminare und Einzeltermine … langweilig wird es hier nicht 😉

Ansonsten zähle ich die Tage bis Jahresende und dann? Beginnt die große Freiheit! … aber davon erzähle ich später

uns Udo in Köln

30.03.2012 – das sind 29 Jahre später… Udo Lindenberg, das letzte mal 1983 auf der Hofgartenwiese in Bonn, zur Abschlusskundgebung der Friedenswoche, zusammen mit BAP und anderen.

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… und jetzt diese Riesenarena in Köln, für meinen Geschmack viel zu viele Menschen, unten auf den Stehplätzen wäre eine Panikattacke sicher gewesen.

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schön wars, mitgesungen bis ich heiser war, gefreut…

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insgesamt war die Band zu laut, von Udo zu wenig zu hören.  Keine überzeugende Technikarbeit, viel zu viel Lichtstrahler, aber … wir hatten Megaspaß! 😉

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Wikipedia: Year 1 (I) was a common year starting on Saturday or Sunday (link will display the full calendar) of the Julian calendar (the sources differ, see leap year error for further information) and a common year starting on Saturday of the Proleptic Julian calendar.

Ich lebe intensiv seitdem ich…

– alle Ratgeberbücher die mir erzählen wie ich leben sollte entsorgt habe
– keine Religion mehr habe
– niemand mehr anbete, verherrliche
– tue was ich will !

… gehts mir so gut wie noch nie 😉 Ich habe Mut mein Leben einfach so drauf los zu leben!

Was wäre wenn ….? Probiere es aus!