Sommer – Beginn – Mitte – Hier und Jetzt

Hier und Jetzt? Jetzt entsteht aus Vergangenheit und führt in die Zukunft. Niemand kann ausschließlich im Jetzt leben, so sehr das auch gefordert wird, denn dann ist er abgeschnitten von allem was ihn umgibt.

Wie fatal das sich auswirkt, stelle ich immer wieder mal in meiner schamanischen Arbeit fest.

Die eigene Biographie erleben, heilen, danken, verwandeln, erfordert viel Mut und Kraft und bereitet oft heftige Schmerzen. Durch die Ablehnung und Verweigerung der eigenen Erfahrungen entstehen wieder neue Schmerzen, Angst, ja Versagensängste, nicht gut genug zu sein, nicht wertgeschätzt zu sein, weil man ja das Ziel im Jetzt zu leben nicht erreicht.

Entlaste dich, betrachte Dein Leben, wie hast du deinen Weg begonnen, was ist gelungen, was nicht. Was nimmst du daraus an Erfahrungen mit und was lässt du zurück?

Dieses betrachten ist die Arbeit des Sommers im Leben. Durch die Gegend streifen, beobachten wie es sich verhält, wie es zusammen passt oder auch nicht. Wie die Saat aufgegangen ist oder nicht. Wo es noch Dünger, Wasser braucht, vielleicht auch die Hilfe anderer um das Feld zu richten. Es ist eine wunderbare Zeit des draußen seins, zusammen sein, der Stille. Setz dich an einen Waldrand, auf eine Wiese, ein Feld, lausche den Tierstimmen, dem Wind und betrachte einfach und vorurteilslos, ohne Angst und Fremdbewertung. Du bist wichtig!  Lass dir nicht einreden wie du etwas werten, benennen sollst. Du weißt es am besten, vertraue dir.

Es gibt viel für dich zu tun bevor die Schnitterin ans Werk gehen kann, trau dich, probier es, alle guten Geister sind mit dir. Eine unglaubliche heilsame Weite wirst du sehen und nicht mehr das enge nur Jetzt.

Ich wünsche euch einen wundersamzauberhaft schönen Sommer

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Rauhnacht

Wir haben die 13. Rau(c)hnacht gefeiert mit einem Feuer draußen. Es ist so schön, geht so tief, läßt frei sein und leuchten. Am Feuer sitzen, in die Flammen schauen und langsam entschwinden die Grenzen. Der Blick weitet und vertieft sich. Gestalten im und ums Feuer aus der Geisterwelt. DerKräuterduft zieht durchs Haus, verabschiedet Losgelassenes und begrüßt Neues. Alles was bleibt ist Glut, ist Asche. Ein wenig Asche aufheben vom letzten Feuer, potenziert die Kraft des nächsten Feuers, ruft die Geister wieder teilzunehmen.

Ich liebe die alten Bräuche. Sie sind Rückverwurzelung, Anbindung in den Clan, Sippe, Familie, das was nährt, schützt und stützt. Sie geben Freiheit und Sicherheit, dass alles was ich loslasse in guten Händen ruht und sich zu Segen wandelt.
Ich habe ca. 50 Jahre in Fotos dem Feuer gegeben. Im Herzen bewahre ich sie auf, aber nicht mehr im Schrank.

Mein Geliebter war wieder ein sehr guter Feuermeister, ich danke Dir

Dann noch die letzten beiden Karten, das Resüme fürs Jahr ziehen, umdrehen und betrachten. Die Karten bleiben verdeckt liegen bis zur letzten Karte. Viele neue Bilder sind dabei aber auch viele die ich schon länger im Jahreskreis erlebt habe. Es wird ein gutes Jahr werden, das spüre ich schon lange. Viel Neues kommt, Bewährtes bleibt und Vergangenes geht.

Zur Nacht noch Kekse und Milch für die Göttinnen und Geister hingestellt und gut geschlafen. Jetzt bin ich wirklich in 2013 angekommen!

Kreißend geboren

Kreißend haben wir 4 Frauen in der Geburtsstunde der neuen Gruppe auch gleich einen neuen Namen geboren

Spiraley

heißt das neue schöne Kind!

Es ist wunderschön an solchen Ereignissen teilhaben zu dürfen, wenn Geister und Menschen miteinander werkeln.

Der nächste Termin ist der 20.10.2012, bitte vormerken und rechtzeitig anmelden!

Wir freuen uns auf Dich!

schamanische Unterweisung – alles auf Anfang

Gestern, in wenigen Minuten wird die neue 13-Monde Gruppe beginnen. Ich bin schon sehr gespannt! Neue Gesichter, neue An- und Einsichten, vieles neu kennen lernen.

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Die erste Teilnehmerin ist bereits am Freitag angereist, weil sie einen sehr weiten Weg hat und Salome hatte wieder einen roten! Koffer, den sie gleich ausgiebig beschlafen hat.

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Zur Gruppe kann ich nur sagen, das passt! Es ist eine Freude so viele neugierige und offene Menschen, die 13 Monate lang zusammen die schamanischen Welten bereisen wollen. Ich beginne einen neuen Jahreskreis immer im Frühling mit der aufsteigenden Energie in der Natur. Unsere ersten Themen werden Bäume und Pflanzen sein. Ich lebe in Kreisen, dem Jahreskreis wie wir ihn hier in unserer Kultur vorfinden.

Hier noch ein kleiner Blick ins Arbeitszimmer, vom Schreibtisch auf  einen Teil meiner kleinen Fachbücherei aus all den Wissensgebieten in die ich mich gerne vertiefe. Da gibt es Psychologie, Ethnologie, Soziologie, Medizin, Homöopathie, alternative Medizin, Kräuter, Kunst, wilde Weiber, Matriarchate, Archäologie, Geschichte, und ein paar schamanische Bücher 😉

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was ist Zeit

Was ist Zeit? Das habe ich mich in den letzten Monaten oft gefragt. Wochenlang war ich Sofabewohnerin. Meniskus gerissen, OP und keine Besserung und Schmerzfreiheit in Sicht.  Ich bewege mich sehr langsam und warte. Klasse Job!

Ich habe viel Zeit nach zu denken und nach denken heißt sich Dingen danach zu widmen. Eine sehr kraftvolle Art der Betrachtung. Ich habe alte Muster verfolgt, ihre Spuren durch die Zeit, Dinge, Menschen, Ereignisse wieder in Zusammenhang gebracht und die Erkenntnis perlt wie Champagner!

Ich darf nachsinnen mit allen Sinnen was ist Krankheit, was ist Heilung. Das Allerwichtigste ist, niemand hat etwas falsch gemacht, keine Schuldzuweisungen, das Lieblingsthema der hochgeschwurbelten Esoterik.  Mehr als einmal frage ich nach dem Sinn und bekomme als Antwort “ Dem was Du einen Sinn gibst“ Sinnsucherin, nein, Sinnlos, nein. Lass doch die vielen Adjektive weg und sinniere.  Aha, Handlung!

So durchforste ich ca. 55 Jahre meines Lebens an Fotos und Fotos der Ahnen. Endlich tauche ich ein in mein Leben und das Leben der anderen. Wovor hatte ich eigentlich Angst? Da schlummerten früher ein paar Ungeheuer, die sich aber heute als zahnlos herausstellten. Teilweise habe ich schallend gelacht. Ich entlasse mich als geheilt von meiner Familie und geheilt von der Angst. Es ist ziemlich großer Haufen an Fotos, Erinnerung usw. der da ins Feuern wandert.

Das war unser Silvesterfeuer und wir haben eine wunderbare Zeit zusammen mit Freunden verbracht.

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Ich wünsche Euch viel Schwein im neuen Jahr 😉 und denkt dran, es ist immer wieder ein neuer Morgen!

Zum Ende meiner 13 Rauhnächte habe ich 13 neue Tarotkarten für die nächsten 12 Monate und das Jahresresmüee bekommen, die Geister im Haus ein Gläschen Barack Palinka und Frau Percht Milchreis mit Himbeeren. Es hat uns allen gemundet. So, los gehts, auf ein Neues!

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Achja, 4 Löffel, weil wir 3 Bewohner im Haus sind und einen für die Percht 😉

Angst…

… ist ein seltsames Gefühl, es sitzt im Kopf, in der Magengrube und wer weiß wo sonst noch. Das Gespenst heißt Demokratie.  Entstanden im alten Griechenland, im Staat der alten Männer, in dem Frauen keine Rolle spielten. Demnach bestand das Volk in der Volksversammlung nur aus Männern.

Heute spricht ein demokratisch gewählter Präsident, sogar mit Friedensnobelpreis ausgezeichnet, davon, dass er erfreut und stolz ist, dass ein wichtiger Feind der Demokratie getötet wurde.

Die demokratisch gewählte Frau Kanzlerin freut sich aber direkt mit.

Jetzt sollen auch gleich die Anti-Terror-Gesetze verschärft werden, weil Rache, Auge um Auge…. usw.

Letzte Nacht war Neumond, ich habe mich fallen lassen in diese Angst, wenig geschlafen, aber viel gesehen in der Dunkelheit der Sternennacht. Ich wünsche mir, dass das alles nicht wahr wird.

Mit den Wölfen gehen, eine gute Entscheidung

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Und bitte, erzählt mir jetzt niemand dass niemand Angst haben braucht, alles nicht so schlimm ist oder was von Engels, göttlich, Energie oder sonstiges!