Chakren, Farben und alles umsonst

Chakren, da brauch ich Euch bestimmt nichts zu erzählen, kennt ihr, tausende Bücher etc. schreibt eh jeder beim anderen ab. Den Chakren sind Farben zugeordnet, doch manchmal weichen die Beschreibungen ab.

Auf dem bunten Esomarkt gibt es jede Menge Hilfsmittel zu kaufen, mit deren Hilfe man die Chakren beeinflussen kann. Auch über Farben wird vielfach gestritten schreibt schon Goethe im Disput seiner Farbenlehre.

Da liege ich gestern auf einer Blumenwiese in der Eifel. Ein Rausch an Farben, Düften, Gesummse umgibt mich, trägt mich, massiert mich sanft. Es summt in meinem Körper und wohin ich schaue Blumen, Himmel, Bäume und alle Chakrenfarben die Mensch braucht sind kostenlos und ganz natürlich hier vorhanden.

Ich verstehe nicht, wozu man die ganzen Farbsets, künstlichen Düfte, schwülstige Musik usw. für die chakren braucht. In der Natur ist alles reichlich, vielfältig und völlig kostenlos einfach da. Was macht das künstliche so anziehend? Was etwas kostet ist mehr wert? Machen gekaufte Sachen glücklicher, zufriedener? Nein, mich nicht und ich bin glücklich.

Der Ordnung halber, weil ich nicht immer mit Kamera unterwegs bin und ich Danke sagen will: Einige Bilder stammen von:

Frau Wörmchen
Frau Oceanphoenix
Wikipedia
und von mir 😉

11 Gedanken zu „Chakren, Farben und alles umsonst“

  1. Liebe Ursula, ich kaufe gerne Dinge, die mit Liebe und Sinn hergestellt wurden und nicht einfach so zum Kommerz. Manchmal muss es auch Kitsch sein, dazu stehe ich 😉

  2. ja, die rosa Malve hat ein richtiges strahlen. Freut mich, dass sie dir gefällt.

  3. ja,ja, wers braucht, da nehme ich doch lieber was handfestes, das in den Beinen juckt und zum tanzen bringt.

  4. Das Meiste, was man mit dem Label „Eso“ kaufen kann, ist meiner Meinung nach für die Tonne.
    Da wird doch nur Geld mit gemacht, weiter nichts. Genau wie diese von dir angesprochenen CDs, persönlich eingespielt vom Unterengel Jonathan oder so ein Blödsinn. Würden sie die CDs Entspannungsmusik nennen, würde sie vermutlich keine Sau kaufen. Ich finde es stellenweise unverantwortlich, wie da die Käufer verschaukelt werden. Obwohl es auch genug gibt, die das glauben und darauf stehen. Aber die können dann in den meisten Fällen auch nix dafür *fg*

  5. Liebe Schamanca,

    mit deinem Eintrag sprichst du mir aus der Seele. Und diese 30-Tage-Idee hab ich in meinem Blog aufgegriffen – finde das eine wunderbare Sache, die uns hilft, bewußter zu leben und hinzuschauen – es gibt so viele Glücksmomente um uns herum und besonders in der bzw. dank der Natur – an denen wir in der Hektik des Alltags sonst womöglich vorbeigehen würden. Ich probier jedenfalls diese Aktion mal aus 🙂 vielleicht auch schreibend – weiß aber auch nicht, ob ich das jeden Tag kann.

    Das (teuer) Gekaufte steht vielleicht deshalb so hoch im Kurs bei Jugendlichen, weil man sich damit Ansehen bei den Kumpels erwerben kann. War bei uns in der Schule auch schon so – Frau/Mädchen wurde bewertet nach dem Markenlabel der Klamotten und wie teuer das war, was man hatte. Schrecklich.

    Liebe Grüße an dich 🙂
    Ocean

  6. Liebe Esme,

    natürlich geht das nicht bei allem. Aber bei uns ist es so gewesen, dass gekaufter Kuchen vom Lidl mit wesentlich mehr Freude gegessen wurde wie mein selbstgebackener. Nun könnte man daraus schliessen, dass mein Gebäck ungeniessbar sei, aber das stimmt nicht. Allerdings hast du recht, es ist eine Erziehungssache.
    Liebe Grüsse//Erika

  7. Hallo Erika! Also ich muss jetzt erst mal ne Lanze für die Jugend brechen. Nicht sie sind es die gekaufte Dinge mehr schätzen, denn die haben ja gar nicht die Kohle dazu, sondern deren Erziehung und das Umfeld. Wenn ich mir meine Nachbarn so angucke, sind da ein ganzer Teil Menschen bei denen es egal ist, oder die einfach die bequeme Version bevorzugen. Außerdem, kann nicht Jeder alles. Wie weit soll das gehen, alles selber machen? Und wann?

    Liebe Schamanca 🙂

    Eine tolle Idee, gefällt mir. Ich arbeite ja bisher wenig mit Farben, wills ja immer mal mehr … aber … naja
    Mit deiner Idee kann ich echt was anfangen, sie ist sowas von alltagstauglich! Danke 🙂
    Und die Fotos sind allesamt wunderschön.

    Liebe Grüße
    Esme

  8. Ich glaube, ich schätze die „gekauften Dinge“ nicht weil sie was gekostet haben, sondern weil sie inzwischen so unkompliziert zu beschaffen sind. Und vielleicht auch, weil sie immer noch den Ausdruck von Kunst in sich tragen.
    Etwas Künstliches ist von jemandem hergestellt, kreiert, bearbeitet worden. Es steckt Zeit, Kraft und Energie darin und daher wird es nicht einfach so hergegeben.
    Es ist, neben all dem wunderbaren Natürlichen eine vom Menschen geschaffene Parallelwelt und in der haben wir zu leben gelernt. Und manchmal entsteht der Eindruck die Kunst (Kultur) – Welt beherrscht uns.
    Wir bezahlen für einen bunten Blumenstrauß, weil ihn jemand im Laden für uns bereitgestellt hat. Sonst müssten wir selbst die Blumen pflanzen und pflegen oder aus der Stadt hinaus auf die Wiese fahren.
    Beste Grüße Ursula

  9. Liebe Schamanca,

    ich bin ganz deiner Meinung. Viele Menschen (Jugendliche) schätzen die gekauften Dinge mehr weil sie ja was gekostet haben. Dabei gibt es soviel umsonst. Angefangen bei den Beeren für Marmelade bis zu den schönsten Blüten die unser Herz erfreuen. Übrigens dieser rosa Traum von Foto oben, geht mir mitten ins Herz.
    Liebe Grüsse//Erika

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