das liebe Geld

Gibt was es dir wert und möglich ist

Viele Menschen bedienen sich wahllos aus dem spirituellen Supermarkt und verurteilen es aber, wenn jemand Geld dafür nimmt. Geld ist in der Szene ein Reizthema. Einerseits gibt es die Guru-Gutverdiener und andererseits auch die, die sagen es ist Teufelswerk dafür Geld zu nehmen.

Geld ist ein faszinierender Lehrmeister. Geld erhalten wir für z.B. für Arbeit, also auf indirekte Weise. „Aufs Geld schauen“ sagt der Volksmund, nur manche starren wie hypnotisiert auf das goldene Kalb Geld, das sie haben oder nicht. Es ist schlimm für viele Millionen Menschen, die in bitterer Armut leben, wo oft nur ein paar Münzen für das nächste Essen fehlt. Ich kann nicht so zynisch sein zu sagen, dass sei ihr Karma. Ich helfe einfach wo ich kann. Dem gegenüber stehen die Großverdiener, die beneidet oder verteufelt werden. Geld ist eigentlich nicht real, es ist eine manifeste magische Substanz. Sie kreist, fließt, stockt, lacht, singt, tanzt, verschwindet, taucht wieder auf. Es kann beglücken, Leben retten oder vernichten. Es ist Zeit, sich mit Geld und seinen Strömen vertraut zu machen, anstatt angstvoll zurück zu schrecken. Nur so verliert das Angstgespenst Geld seine Schrecken und gibt uns seinen Zauber. Denk daran, es gab eine Zeit in der Kauris (eine Schnecke) ein gültiges Zahlungsmittel war.

Für vieles sage ich einfach „gib was es Dir wert und möglich ist“ Wie ist das gemeint?

Den Wert dessen, was Du bekommst, musst Du für dich selbst bestimmen. Es ist kein Pfund Äpfel an dem ein Preisschild klebt. Was ist Dir möglich? Auch das kannst nur du alleine wissen. Wenn Du aber mit den Gedanken gibst, naja eigentlich wollte ich ja mehr geben, aber da habe ich gestern etwas Hübsches gesehen und ich das will ich mir auch noch kaufen, also gebe ich weniger, dann ist das dein Problem. Ich weiß davon nichts, aber Du wirst immer wieder daran denken, dass Du ja eigentlich mehr geben wolltest. Wenn du mir also auf dieser Basis Geld gibst, dann überlege es Dir gut und steh uneingeschränkt dazu was du tust.

Hilfe für andere ist für mich nicht grundsätzlich abhängig vom Geld.

Ich schätze mich selbst wert Lohn für meine Arbeit zu bekommen! Ich nehme Geld, einen selbstgestrickten Pullover, einen Kuchen, geputzte Fenster, ein selbst geschriebenes Gedicht, ein selbst gemaltes Bild, Hilfe beim Umzug, Katzensitten, ein dankbares Lächeln usw. als Lohn gerne entgegen, so wie ich gerne dafür gebe. In der großen Entlohnungsrotationsmaschine bleibt genug für alle hängen.

Ich sehe keine Gefahr Geld für meine Arbeit zu nehmen oder auch nicht. Wenn ich einmal den Glauben daran verliere, dass für mich gesorgt ist, auch finanziell, dann sollte ich wohl noch mal ganz von vorne anfangen zu lernen, dann hat sich meine Arbeit erledigt, dann bin ich unglaubwürdig geworden, vor allem vor mir selbst. Obwohl ich auch ketzerisch sage: ich bin bereit gutes Geld und Lohn für gute Arbeit anzunehmen. Darin liegt für mich das Geheimnis. Geben wollen und annehmen können!

Wenn du es allerdings verurteilst, dass ich Geld nehme für meine Arbeit, dann überlege, auch Geld ist eine magische Energie. Sie kommt und geht und lässt sich nicht halten. Es will ausgegeben sein, damit es im Fluss bleibt und wiederkehrt. Überlege Dir, welchen Stellenwert in deinen Vorstellungen Geld hat, warum dich dieses Thema belastet.

Auf meinem Ahnenaltar steht die Mehlbox meiner böhmischen Großmutter für den erhaltenen Lohn. Von den Ahnen habe ich die Gabe und die Berufung und ihnen gebührt der Lohn zuerst. Mit ihrem Segen nehme ich es gerne.

Zum Thema Geld für meine Arbeit und Ahnen hatte ich vor Jahren einen Traum:

Ich soll ein Seminar für Frauen und Männer geben. Es haben sich sehr viele angemeldet. Die Teilnehmer sitzen in einer Ebene auf einem kleinen Hügel, wie ein Amphitheater. Ich fühle mich überfordert, weiß nicht wo ich anfangen soll. Also fange ich mal an einer Seite an, die andere kommt später, denke ich. Als ich „vorne“ fertig bin und nach „hinten“ will kommt mir Großvater entgegen und gibt mir einen Geldbetrag und sagt „das Seminar haben wir bereits für dich gehalten und hier ist dein Lohn“

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