schamanische Unterweisung – alles auf Anfang

Gestern, in wenigen Minuten wird die neue 13-Monde Gruppe beginnen. Ich bin schon sehr gespannt! Neue Gesichter, neue An- und Einsichten, vieles neu kennen lernen.

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Die erste Teilnehmerin ist bereits am Freitag angereist, weil sie einen sehr weiten Weg hat und Salome hatte wieder einen roten! Koffer, den sie gleich ausgiebig beschlafen hat.

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Zur Gruppe kann ich nur sagen, das passt! Es ist eine Freude so viele neugierige und offene Menschen, die 13 Monate lang zusammen die schamanischen Welten bereisen wollen. Ich beginne einen neuen Jahreskreis immer im Frühling mit der aufsteigenden Energie in der Natur. Unsere ersten Themen werden Bäume und Pflanzen sein. Ich lebe in Kreisen, dem Jahreskreis wie wir ihn hier in unserer Kultur vorfinden.

Hier noch ein kleiner Blick ins Arbeitszimmer, vom Schreibtisch auf  einen Teil meiner kleinen Fachbücherei aus all den Wissensgebieten in die ich mich gerne vertiefe. Da gibt es Psychologie, Ethnologie, Soziologie, Medizin, Homöopathie, alternative Medizin, Kräuter, Kunst, wilde Weiber, Matriarchate, Archäologie, Geschichte, und ein paar schamanische Bücher 😉

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Jul und eine Reise durch das Jahr

Heute morgen, ich spüre die Mondfinsternis, den Wechsel, Licht, Schatten, Hell, Dunkel und all die vielen Facetten dazwischen. Der kürzeste Tag beginnt und ich freue mich wieder auf die Nacht. Es wendet sich, Wintersonnwend, Kali, Skadi, Holla, Percht öffnen ihr Reich und laden dich ein.

Ich werde alle Lichter löschen und mich in Dunkelheit einhüllen, wohlfühlen, genießen. Zu mir kommen, bei mir sein, lauschen. Durch die dünnen Nebel auf die andere Seite schauen. Das erste Licht wieder anzünden und wieder eintreten in den Jahreskreis. Ich bin wieder geboren!

In den letzten Rauhnächten habe ich meine Karten für 2010 gezogen. Für jeden Monat eine aus dem Moon Daughter Tarot für den inneren Weg und eine aus dem, Raider Wait Tarot für den äußeren Weg. Faszinierendes Spiel, dass ich diese Rauhnächte wiederholen werde.

Sibylle mein Geburtsname. Am Anfang war mir der Name und das was damit verbunden ist zu schwer. Heute nehme ich ihn, mich und die Aufgabe an. Die Liebenden, die Karte stellt unmissverständlich die Frage was f??r eine Art von Liebe meinst du, willst Du, gibst Du?

Ja, für manche sind meine Worte Orakel und sie müssen es tief in sich spüren, dann wächst die Antwort.

Der Kreis schließt sich, ich kehre zu mir zurück. Durch den Umzug war es ein sehr zerrissenes Jahr und sammle die losen Enden ein die sich lohnen. Die anderen bleiben zurück. Es ist so viel zu tun, scheinbar. Die Ereignisse wirbeln, ständig wird die Aufmerksamkeit auf etwas außerhalb gelenkt und hier und dort und da auch noch, unterzeichnen, solidarisieren, mitmachen….. Stopp!!! Aus!!! Stille!!! Ruhe!!! Jetzt nicht! Jetzt ist meine Zeit nur für mich. Die Virenstämme mit denen ich grad tanze lachen und hoffen, dass ich die Stille und die Ruhe nicht aushalte, denn Hektik und zerstreut sein ist ihre Nahrung.

Nachher werde ich eine Kerze anzünden und mein Versprechen erneuern, wieder einen Jahreskreis zu tanzen.

Sommer Zenit Vollmond

Heute Nacht werde ich draußen sitzen, ich will den Zenit spüren, den Scheitelpunkt. Das ist nicht einfach die Mitte, das ist das aufsteigen und absteigen der Kraft. Seit der Zeit die ich im und mit dem Jahreskreis lebe gibt es einige dieser Punkte. Sie sind unspektakulär und still. Du musst genau hinsehen, hinhören, wenn Du diesen Punkt spüren willst.

Ich achte darauf, dass wichtige Projekte (wie z.B. der Abschluss eines Mietvertrages) genau im auf und ab der Energie des Jahreskreis starten und zu Ende gehen. Die Sommersonnwende und der Juni Vollmond liegen im Jahreskreis der Wintersonnwende und dem Dezember Vollmond genau gegenüber.

Heute Nacht will ich dafür danken. Ich hab gehört, dies wäre ein Ereignis, dass zuletzt vor 30.000 Jahren stattgefunden hat. Nunja, vieles was heute ist hat vor XY Jahren schon stattgefunden. Egal, ich geh jetzt raus, ich will die Nacht genießen.

Wenn Du ohne nachzudenken dem was von Planeten und Sternen erzählt Macht gibst über Dein Leben, verlierst Du Dich sehr schnell.

Segen sei

Schnitterin und die Felder des Lebens

Die 8 Sicheln auf der Karte tanzen, schweben, halten inne. Gleich wird die Frau sie in Hand nehmen und ihr Werk beginnen. Um ernten zu können, muss ich gesät haben. Ich muss auch die Ernte gut versorgen und ihr Platz in meinem Leben geben. Sonst geht es mir wie den beiden zerlumpten Armen auf der Karte der 5 Münzen. Münzen sind das Synonym für Erde, Materie, Materielles. Vielleicht kennst du das Gefühl, niemand liebt dich, niemand mag dich, alle sind so mies, nichts gelingt dir, immer sind die anderen schuld, haben mehr, das ist ungerecht, aber ich habe doch…. ich kann ja nichts dafür…., das sind die beiden, inmitten ihres Selbstmitleides, Anklage gegen andere, die Umstände.

So weit der Blick, nichts engt mich ein. Die Felder des Lebens sind gut bestellt.

Räuchern, Duft ist Gebet im Kreis der Göttinnen mit den Frauen der 13 Monde Lerngruppe.

Erde riechen, schmecken, anfassen, draußen, Geschenke gebracht, Verbundenheit gespürt.

Kein Schatten ängstigen wenn Du bei Dir bist und dich von nichts und niemand davon abbringen läßt.

Mein entzückt lauschendes Publikum, ich habe für sie gesungen.

Die Zeit zwischen Schnitterin und Mabon, Zeit der Veränderung, Wege von aussen nach innen. Die Spirale dreht sich weiter nach innen. Gesammelt und jetzt Zeit das Geschenkte zu betrachten, genießen. Das Wesentliche wird sichtbar, auch wenn es Rüschen und Glitzer ist 😉 Nur noch wenige Schritte bis Samhain.

Samhain 2008

habe ich ganz alleine heute Abend mit mir gefeiert. Neumond im Skorpion, welch eine wunderbare Energie. Ich habe eine Ahnenräucherung angezündet und meine Ahnfrauen in den Keis eingeladen. Seit längerem gehe ich mit einer Idee schwanger, die wollte ich mit Ihnen besprechen.

Manchmal komme ich zu kurz, nehme ich mich nicht ernst, nicht genug wahr. Manchmal meine ich, dass ich mehr für andere da bin als für mich. Manchmal sage ich mir, dass ich doch erst mal selbst meine guten Ratschläge beherzigen soll, die ich anderen gerne gebe. Manchmal reicht die Zeit einfach nicht hinten und vorne um mir selbst gut zu sein.

Aus diesem Grund beginne ich eine Selbstverpflichtung zu formulieren. Was und wie will ich mit mir leben. Was kann und will ich nur für mich tun. Wann und wieviel will ich für mich tun. Fertig soll das Kunstwerk an Mitwinter sein. Danach werde ich in den Rauhnächten 13 Ahnen einladen, mich durchs Jahr zu begleiten und zu schauen, dass ich meine Selbstverpflichtung auch einhalte

Imbolc und sauber

Imbolc 1.2. Das erste Licht draußen anzünden. Es ist die Zeit um wieder nach außen zu gehen, wieder aufzutauchen aus dem Inneren. Die Reste des Winters verabschieden. In diese Zeit fällt Karneval, Fasching, Fasnacht. Buntes Maskentreiben, die vermeintliche Bedrohung der Geister mildern und selbst zum Geist werden. Laut, lärmend, lachend, wild und nicht besoffen gröhlend, wie es sich hier zur Zeit abspielt.

Anmerkung: Ich gönne mir 2x Imbolc, denn nach dem Mondstand ist es erst am 14.2. Mondfeste feiere ich nach Mondstand und nicht nach Kalender. Imbolc 1. Viertel nach Neumond, Beltaine Vollmond, Schnitterin (Lugh) 1. Viertel nach Vollmond und Samhain Neumond.

Brighid ist die junge weiße Göttin in ihrem Frühlingskleid. Sie wird besonders in Irland verehrt. Sie lehrt uns jagen und schmieden, erzählen und singen. Nützliche Fähigkeiten um Tage und Nächte zu verzaubern.

Aber zuerst muss hier drinnen noch einiges gemacht werden.

Rechner ist fertig, alles geputzt, jetzt schnurren 1,25 TB Platten. Was sich so alles ansammelt mit den Jahren an Programmen und Progrämmchen, die man dann doch nicht braucht… weg damit.
Weil’s so schön gleich noch in der Wohnung großreinemachen.

Das draußen Jahr kann wieder beginnen. Ich rieche noch die Luft in Schottland, am Atlantik stehen, den Wolken, der Brandung zusehen, die alten Steine berühren, ihren Geschichten lauschen, Wind in den Haaren, klare Wasser, das ist ein Traum, den ich mir bald wieder erfüllen werde.



Neumond Samhain

Die 4 Mondfeste feiere ich immer an Mondtagen und nicht an Kalendertagen und da Samhain der Beginn eines neuen Zyklus ist und morgen (10.11.) ist Neumond, sehe ich das als idealen Zeitpunkt für mein Fest.

Es ist nicht genau überliefert, warum es das Neujahrsfest ist, scheint aber aus dem keltischen zu kommen und so beginnt für mich morgen ein neues Jahr, ein neuer Zyklus.

Es ist das Fest der Toten, der Ahnen, die vor uns den Weg gegangen sind. Irgendwann werde auch ich Ahnin sein. Ich werde meinen Ahnenaltar abräumen, damit er erstmal leer ist und ihn mit einem schwarzen Tuch abdecken. Diese nicht nur symbolische Ruhe werde ich mir ebenfalls gönnen. Bedenken, was ich zurücklasse im Jahreskreis und was ich mitnehmen möchte in die Zeit der Ruhe. Was brauche ich wirklich? Diese Frage stelle ich mir jedes Samhain aufs Neue und bisher habe ich sie gut beantwortet, denn ich bin mir der Fülle meines Lebens bewußt, mir mangelt es an nichts, selbst wenn ich vielleicht in den Augen anderer wenig habe.

Morgen nachmittag freue ich mich auf die Trommelgruppe bei Dagmar.

Wenn ich morgen abend nach Hause komme, werde ich im Dunkeln eintreten in meine Wohnung, erstmal nur diese Dunkelheit, das Alleinsein genießen, um dann eine Kerze anzuzünden und meine Ahnenecke wieder aufbauen, ausgiebig räuchern und ihre Anwesenheit spüren. Ein neues Bild einer in diesem Jahr verstorbenen Ahnfrau, meine Tante Lydia, wird zu den Bildern hinzukommen.

Ich freue mich darauf, denn wenn alles wieder fertig ist wird es noch ein leckeres Abendessen geben, bei dem der Ahnenteller nicht fehlen darf. Diesen Brauch kenne ich aus meiner Familie, wo an hohen Festtagen ein zusätzlicher Teller hingestellt und mit Essen gefüllt wurde. Nachher haben es die Tiere bekommen, stellvertretend für die Anderswelt.

So gestärkt, an Seele und Körper, kann die lange Nacht kommen.