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Montag, 21. September 2009

Die 8 Sicheln auf der Karte tanzen, schweben, halten inne. Gleich wird die Frau sie in Hand nehmen und ihr Werk beginnen. Um ernten zu können, muss ich gesät haben. Ich muss auch die Ernte gut versorgen und ihr Platz in meinem Leben geben. Sonst geht es mir wie den beiden zerlumpten Armen auf der Karte der 5 Münzen. Münzen sind das Synonym für Erde, Materie, Materielles. Vielleicht kennst du das Gefühl, niemand liebt dich, niemand mag dich, alle sind so mies, nichts gelingt dir, immer sind die anderen schuld, haben mehr, das ist ungerecht, aber ich habe doch.... ich kann ja nichts dafür...., das sind die beiden, inmitten ihres Selbstmitleides, Anklage gegen andere, die Umstände.

So weit der Blick, nichts engt mich ein. Die Felder des Lebens sind gut bestellt.

Räuchern, Duft ist Gebet im Kreis der Göttinnen mit den Frauen der 13 Monde Lerngruppe.


Erde riechen, schmecken, anfassen, draußen, Geschenke gebracht, Verbundenheit gespürt.

Kein Schatten ängstigen wenn Du bei Dir bist und dich von nichts und niemand davon abbringen läßt.

Mein entzückt lauschendes Publikum, ich habe für sie gesungen.
Die Zeit zwischen Schnitterin und Mabon, Zeit der Veränderung, Wege von aussen nach innen. Die Spirale dreht sich weiter nach innen. Gesammelt und jetzt Zeit das Geschenkte zu betrachten, genießen. Das Wesentliche wird sichtbar, auch wenn es Rüschen und Glitzer ist  Nur noch wenige Schritte bis Samhain.
Dienstag, 28. Oktober 2008
habe ich ganz alleine heute Abend mit mir gefeiert. Neumond im Skorpion, welch eine wunderbare Energie. Ich habe eine Ahnenräucherung angezündet und meine Ahnfrauen in den Keis eingeladen. Seit längerem gehe ich mit einer Idee schwanger, die wollte ich mit Ihnen besprechen.
Manchmal komme ich zu kurz, nehme ich mich nicht ernst, nicht genug wahr. Manchmal meine ich, dass ich mehr für andere da bin als für mich. Manchmal sage ich mir, dass ich doch erst mal selbst meine guten Ratschläge beherzigen soll, die ich anderen gerne gebe. Manchmal reicht die Zeit einfach nicht hinten und vorne um mir selbst gut zu sein.
Aus diesem Grund beginne ich eine Selbstverpflichtung zu formulieren. Was und wie will ich mit mir leben. Was kann und will ich nur für mich tun. Wann und wieviel will ich für mich tun. Fertig soll das Kunstwerk an Mitwinter sein. Danach werde ich in den Rauhnächten 13 Ahnen einladen, mich durchs Jahr zu begleiten und zu schauen, dass ich meine Selbstverpflichtung auch einhalte
Sonntag, 3. Februar 2008
Imbolc 1.2. Das erste Licht draußen anzünden. Es ist die Zeit um wieder nach außen zu gehen, wieder aufzutauchen aus dem Inneren. Die Reste des Winters verabschieden. In diese Zeit fällt Karneval, Fasching, Fasnacht. Buntes Maskentreiben, die vermeintliche Bedrohung der Geister mildern und selbst zum Geist werden. Laut, lärmend, lachend, wild und nicht besoffen gröhlend, wie es sich hier zur Zeit abspielt.
Anmerkung: Ich gönne mir 2x Imbolc, denn nach dem Mondstand ist es erst am 14.2. Mondfeste feiere ich nach Mondstand und nicht nach Kalender. Imbolc 1. Viertel nach Neumond, Beltaine Vollmond, Schnitterin (Lugh) 1. Viertel nach Vollmond und Samhain Neumond.
Brighid ist die junge weiße Göttin in ihrem Frühlingskleid. Sie wird besonders in Irland verehrt. Sie lehrt uns jagen und schmieden, erzählen und singen. Nützliche Fähigkeiten um Tage und Nächte zu verzaubern.
Aber zuerst muss hier drinnen noch einiges gemacht werden.
Rechner ist fertig, alles geputzt, jetzt schnurren 1,25 TB Platten. Was sich so alles ansammelt mit den Jahren an Programmen und Progrämmchen, die man dann doch nicht braucht... weg damit.
Weil's so schön gleich noch in der Wohnung großreinemachen.
Das draußen Jahr kann wieder beginnen. Ich rieche noch die Luft in Schottland, am Atlantik stehen, den Wolken, der Brandung zusehen, die alten Steine berühren, ihren Geschichten lauschen, Wind in den Haaren, klare Wasser, das ist ein Traum, den ich mir bald wieder erfüllen werde.




Freitag, 9. November 2007
 Die 4 Mondfeste feiere ich immer an Mondtagen und nicht an Kalendertagen und da Samhain der Beginn eines neuen Zyklus ist und morgen (10.11.) ist Neumond, sehe ich das als idealen Zeitpunkt für mein Fest.
Es ist nicht genau überliefert, warum es das Neujahrsfest ist, scheint aber aus dem keltischen zu kommen und so beginnt für mich morgen ein neues Jahr, ein neuer Zyklus.
Es ist das Fest der Toten, der Ahnen, die vor uns den Weg gegangen sind. Irgendwann werde auch ich Ahnin sein. Ich werde meinen Ahnenaltar abräumen, damit er erstmal leer ist und ihn mit einem schwarzen Tuch abdecken. Diese nicht nur symbolische Ruhe werde ich mir ebenfalls gönnen. Bedenken, was ich zurücklasse im Jahreskreis und was ich mitnehmen möchte in die Zeit der Ruhe. Was brauche ich wirklich? Diese Frage stelle ich mir jedes Samhain aufs Neue und bisher habe ich sie gut beantwortet, denn ich bin mir der Fülle meines Lebens bewußt, mir mangelt es an nichts, selbst wenn ich vielleicht in den Augen anderer wenig habe.
Morgen nachmittag freue ich mich auf die Trommelgruppe bei Dagmar.
Wenn ich morgen abend nach Hause komme, werde ich im Dunkeln eintreten in meine Wohnung, erstmal nur diese Dunkelheit, das Alleinsein genießen, um dann eine Kerze anzuzünden und meine Ahnenecke wieder aufbauen, ausgiebig räuchern und ihre Anwesenheit spüren. Ein neues Bild einer in diesem Jahr verstorbenen Ahnfrau, meine Tante Lydia, wird zu den Bildern hinzukommen.
Ich freue mich darauf, denn wenn alles wieder fertig ist wird es noch ein leckeres Abendessen geben, bei dem der Ahnenteller nicht fehlen darf. Diesen Brauch kenne ich aus meiner Familie, wo an hohen Festtagen ein zusätzlicher Teller hingestellt und mit Essen gefüllt wurde. Nachher haben es die Tiere bekommen, stellvertretend für die Anderswelt.
So gestärkt, an Seele und Körper, kann die lange Nacht kommen.
Mittwoch, 15. August 2007
Heute ist/war der Tag Maria Kräuterweih. Frauen gehen mit Ihren Kräuterbuschen zur Kirche, um sie Maria zu weihen. Doch das ist viel älter.
Die Kräuter, die in der Sommersonne gereift sind, sollen bis Kräuterweih gesammelt sein. In manchen Gegenden gibt es nach dem 15.8. den Frauendreißiger. Das heißt, noch 30 Tage können Kräuter und Früchte gesammelt werden.
Ich habe es anders gelernt, dass der Vollmond im August das Enddatum ist. Solange steigt die Energie noch an und danach Richtung Neumond wird es eben weniger. Dann ziehen die Kräuter ihre Kräfte wieder in die Erde zurück und überwintern.
Mein Kräuterbuschen aus dem Garten und wild gesammelt

und daraus wird leckeres Kräutersalz. Alles wird handgemörsert von Jo, mit Meersalz gemischt und fertig, welch ein Duft!

Sonntag, 4. Februar 2007
Nach(t)gedanken an Imbolc 2007, Vollmond, Brigid, Hüterin der Dichter, der Worte, der Schmiede, des Feuers.
Ich lege jetzt Worte auf die Goldwaage
Gesagte und Ungesagte, die zwischen den Zeilen, Die Buch-Staben, die Steinernen, die Bildlichen. Ich setze keine Joker mehr ... ich setze Menetekel.
Maat, Ihr Wort war und ist Gesetz. Sie legt das Wort und die Feder auf die Waage. Was ist wenn Deine Worte nichts wiegen? Es wird Gerechtigkeit sein. Die einen Feuer verlöschen, die anderen brennen weiter und neue entstehen.
Ich gebe sie ins Feuer und verbrenne all die nutzlosen Worte die für zu leicht befunden wurden. Sie wehren sich, sich schreien ich habe es doch nicht so gemeint... aber du mußt doch verstehen... Muss ich? Nein und sag bitte was du wirklich meinst.
Da geben die schwarzen Mütter den Eingang frei. Willkommen in Raum der klaren Worte. Ich setze mich neben sie. Sie lehren schweigend, wissend, handelnd.
Wer bist Du, frage ich? Sie sieht mich an und schweigt. Es braucht keine nutzlosen Worte. Be-greife.
Ich lerne! Lichter anzünden, den Boden pflügen, vorbereiten und bereit sein.
Donnerstag, 18. Januar 2007
oh my storybook lover
You have underestimated my power
As you shortly will discover
Schnell-Übersetzung:
Oh mein Geschichtenbuch Liebhaber
Du hast meine Kraft unterschätzt
was du schnell feststellen wirst
Distels Musikorakel
Hoppla, dieser Jahreskreis verspricht interessant zu werden.
Mittwoch, 13. Dezember 2006
nehme ich mir zeit um diese seite anzusehen. es tut gut und es lohnt sich, boxen anmachen! In kleinen schritten geht es besser und besser.
morgen kommt wieder ein großer schritt und nächste woche dienstag der zweite. meine augen werden operiert, ich bekomme neue linsen, wegen fortschreitendem grauen star.
ich weiß, es wird gut sein. ich freue mich darauf neu zu sehen. Ich werde Mittwinter mit neuen augen und ohne brille sehen können. so folgt dem inneren klar sehen das äußere sehen nach. so ist es nunmal für mich, im inneren entsteht erkenntnis, reift heran wie eine frucht und will dann gepflückt und genossen werden. ich muss die erkenntnis nur schneller zulassen und umsetzen.
heute am 13.12. ist lucia tag ich frag mich nur immer wieder, warum das so grausame geschichten sind, die mit kath. heiligen verbunden werden. der lucia-brauch ist wesentlich älter und näher am heidnischen mittwinter. lucia ist auch augenhelferin und morgen wird sie bei mir sein
es ist so viel was in den letzten wochen geschehen ist und alles das zeigt, dass ich den richtigen weg gehe. ich freue mich darauf! es ist alles genau richtig im jahreskreis. das in die dunkelheit gehen, das innehalten, das weglegen, das wiederfinden und das licht wieder anzünden.
dazu ein bild meiner freundin margarete sophia augustin-grill

das buch dazu erscheint demnächst im stift-und-drucker-verlag
Montag, 23. Oktober 2006
Bin duch das Neumondtor gegangen,
still und leise
links und rechts
oben und unten
hinter mir, vor mir
Leere - Achtsamkeit - Schönheit
Freiheit ich begrüße dich
Abschied und Neubeginn
ruhig gleitet das Boot auf dem Fluss
Es war ein wunderschöner Tag, nichts Großartiges, so wie ich es liebe, da ich in den lezten Wochen eh schon in sehr starker Verbundheit mit der Anderswelt und den Geistern lebe.
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