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Dienstag, 22. Dezember 2009
"Hast Du gestern Jul gefeiert"? kam heute die Frage per PN in einem Forum. Nein, ich habe nicht. Gegenantwort: "schade, wieso denn nicht"
Ich habe noch keinen Urlaub, daher arbeiten in Bonn. Abends habe ich ein Blech Plätzchen gebacken, mit meinem Liebsten einkaufen gewesen, u.a. 2 kleine kitschige Weihnachtsengel, Zubehör zum basteln für ein Weihnachtsgeschenk, Vogelfutter und.. und...und
Ab und an habe ich das Gefühl, wenn frau sich außerhalb der Regeln der traditionellen Religionen bewegt, dass sie sich automatisch mit Haut und Haaren in feministischen, Göttinnen und oder heidnischen Kreisen, Religionsvorstellungen und -vorschriften wieder finden muss. Möglichst noch blogenderweise Rechenschaft darüber ablegen, dass sie auch ordentlich gefeiert hat, incl. herzeigen von Bildern.
Eine matriarchale Organisation der ich dieses Jahr begegnete legte sogar fest, dass Frau nur dann ein Amt in ihrem Verein einnehmen darf, wenn sie nachweist, dass sie Jahreskreisfeste im Sinne der Göttin feiert. Es wird vehement darauf geachtet, dass ja auch richtige Frauensprachin und mit viel Fraude gesprochen wird, alles andere ist eine Sakrilegin, Himmelin hilfin! Damit wird Göttin zu einer Instanz erhoben, die patriarchal und gottgleich darüber wacht, dass Frau sich in ihrem Sinne verhält. Stellvertretend tut es die Obermatriarchin, die ihre ganze Macht für sich einsetzt um den Verein, die Mysterienschule und die Frauen darin nach ihrem Willen zu manipulieren, notfalls auch per Anwaltin.
Meine Reaktion liegt zwischen Kopfschütteln und laut schreiend wegrennen... rette sich wer kann.
Da ich heute immer noch arbeite, wird es ein gaaaanz ruhiges Fest werden, dessen Name ist "Liebe, Liebster, Familie, Tochter, Freunde und ICH" und sonst nichts. Ich werde die Rauhnächte genießen, orakeln, Füße hochlegen, nach Hamburg düsen, allerliebste Freundin besuchen und es mir einfach richtig gut gehen lassen.
Nichts und Niemand kann meine Freiheit zu tun oder lassen beschneiden. Kein Mensch, keine Religion, keine Götter und auch keine Göttin. Denn diese verlangt nichts von mir, ich kann/darf sie leben, denn sie trägt kein Korsett wie der Kirchengott.
Tief in meinem Herzen glüht das Feuer durch die Nacht in den Tag. Komm setze dich, wärme und freue dich
In diesem Sinne alles Liebe für Euch!
Mittwoch, 15. Oktober 2008
ist jedes Jahr..... wie schaut es weltweit aus damit? Am meisten sind davon Kinder betroffen sagt World Vision. Besonders Mädchen wird immer wieder - so überhaupt vorhanden - eiweißreiche Nahrung versagt und lieber die Söhne damit gefüttert. In diesem Jahr stehen lt. Vereinte Nationen die Frauen im Mittelpunkt der Kampagnen zum Welternährungstag, da sie die meiste Arbeit mit dem Anbau und beschaffen der Nahrung in den ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer haben.
75 Millionen mehr Menschen hungern seit der letzten Erhebung. Nicht nur in den Entwicklungsländer, sondern auch hier in unseren scheinbar so reichen Ländern.
In einer Zeit, in der Lebensmittel und deren Anbauflächen im Tank unserer Autos verschwinden, lohnt es sich darüber nachzudenken, was Gerechtigkeit ist.
Donnerstag, 19. Juni 2008
nach hin- und herwälzen von Reiseplänen, Terminkalendern usw. haben Jo und ich beschlossen... Familie Kingsizefairy in Schottland wird besucht und schon gebucht, diesmal im Herbst. Jo und ich fliegen für 0,04 Euro und unsere Koffer für 40 Euro hin und zurück, das ist jeck  aber es sind noch soooo viele Monate und der lange Sommerurlaub dazwischen, da haben wir auch jede Menge Reisen vor. Hach, ich liebe verreisen
Montag, 12. Mai 2008

12.-16.05.2008 in Bonn
Was für ein Tag, absolut klasse! Spannend, informativ, gutes Essen, viel Musik, Tanz, Gespräche, Vorträge ... und müde Füße. Wir sind satt von den vielen Eindrücken und sehr zufrieden, weil es ein wunderbares Festival der Vielfalt ist-war. Es hat so viel Spaß gemacht, diese ganzen bunten und fantasievollen Aktionen und die Menschen aus aller Welt.
Neben den deutschen und europäischen VertreterInnen vieler Umweltorganisationen, Bauern, Imker, Gärtner, waren auch sehr viele Infostände aus Lateinamerika, Afrika, Asien vertreten. Es ist beeindruckend, wie viel Wissen diese Menschen haben, besonders die Frauen aus Bangladesh. Sie züchten seit Jahrhunderten ca. 2000 Reissorten! für jedes Klimaverhältnis und jeden Boden die richtige Saat. Wir kennen hier im Supermarktregal vielleicht mal 5 Sorten. Wir sind wirklich arm dran. Wenn es nach den großen gierigen Konzernen wie Monsanto gehen würde, gäbe es eine Reissorte und basta. Viele wissen gar nicht was sie verlieren, wenn das Wirklichkeit werden würde. Wird es eines Tages auch nur eine Sorte Menschen geben? Schrecklich, diese Vorstellung.
Solche Festivals beeindrucken mich mehr als Hochglanz-Shopingmeilen. Da geht es nicht um unnötigen Luxus, sondern lebensnotwendige Dinge wie sauberes Wasser, gesunde Böden, Artenvielfalt und eine lebendige Zukunft ohne die nichts möglich ist.
Für den Gaumen gab es leckere Gerichte aus Mexico, Afrika und sonstwo. Für Augen und Ohren gab es afrikanische und japanische Trommler, Kabarett, Tango und...


und Capoeira (brasilianische Tanz-Kampf-Kunst)
>>>klick - zoom<<<
Bitte beteiligt Euch an den Aktionen auf der Webseite Planet Diversity. Es ist so wichtig, dass wir die Vielfalt und Möglichkeiten die uns das Leben auf unserer Erde bietet, schützen. Es darf nicht in die Hände profitgieriger Vermarkter kommen. Unsere Kinder und Kindeskinder brauchen diese Erde, Luft, Wasser so sauber und vielfältig wie möglich. Unterstützen wir die Visionen und helfen uns allen damit. Was wir von unseren Ahnen erhalten haben ist nur geborgt und soll unversehrt wieder in die Hände der Kinder gelangen. wenn man sieht, wieviele Sorten Obst, Gemüse, Getreide es gab und noch gibt, kommt man sich ganz ärmlich vor an unseren Supermarktregalen. Hast Du da schon mal mehr als eine Sorte Möhren oder Kartoffeln gesehen?
Ach noch was Schönes für unsere Sockenstrickerinnen: Seelensocken Da gibt es nicht nur zu jedem Sockenpaar einen Spruch, da werden auch Strickerinnen gesucht  Schöne Idee finde ich.
Montag, 24. März 2008
Gefühlsmäßig bin ich immer noch nicht ganz sicher, ob Boykott der olympischen Spiele in China nicht der bessere Weg ist. Wenn ich mich aber so umschaue, dann reagieren ja eine ganze Menge Politiker auf das Thema Tibet. Die Chinesen beleidigen den Dalai Lama und nennen ihn Lügner. Doch wer glaubt das schon? Selbst in den chinesischen Reihen werden mittlerweile Stimmen laut, die Kritik am Regime wagen.
Das IOC hingegen würde gern an einer Friede, Freude, Eierkuchen Version weiterstricken und versuchte die Kritik einfach auszublenden. Mich wundert, dass der selbsternannte Sheriff auf USA noch nichts zum Thema gesagt hat, wo er doch sonst immer an erster Stelle ist, wenn er den Weltfrieden bedroht sieht. Aber der hat ja mal gerade 3 bis 5 Billionnen (3.000.000.000.000 - 5.000.000.000.000 - boah wattene Zahl!) Dollar im Irak in den Sand gesetzt
Sind wirtschaftliche Beziehung tatsächlich höherwertig als Freiheit?
Es ist gut, dass so laut und deutlich in aller Welt darüber geredet wird. Ich kann nur hoffen, dass diesmal die Freiheit Tibets siegen wird. Was meint ihr dazu? Für oder gegen Boykott?
Dienstag, 18. März 2008
Seit Tagen lese ich die Nachrichten über Tibet und die neue Welle der Gewalt der Chinesen.
China ist nächstes Jahr der Austragungsort für die Olympiade, unter der Auflage die Menschenrechte einzuhalten. Damit scheint es aber grad im Moment nicht weit her.
Der Dalai Lama droht mit Rücktritt als weltlicher Führer der Tibeter, falls diese nicht mit dem gewaltsamen Gegenprotest aufhören. Wie lange kann man eigentlich ein Volk in den Staub treten, bis es endlich aufmuckt? Er sagt auch, dass ein Boykott nicht gut wäre für die Sache der Tibeter.
Der chinesische Dissident Wei Jing Sheng will keine Milde für China und tritt für ein aktive Einmischung der übrigen Welt ein, dass China mit den Menschenrechtsverletzungen aufhören muss.
China hat das Youtube Portal für Chinesen geschlossen, nein, das ist keine Zensur, nur Selbstschutz.
... und die Welt sieht zu und freut sich auf die Spiele, die doch eigentlich Frieden bedeuten sollen. Wie verlogen ist das alles. Es ist mal wieder traurig, wie auf dem Altar des Mammon -China als Wirtschaftsmacht gepriesen- Menschen geopfert werden.

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Montag, 10. Dezember 2007
du lebst in Deutschland und die deutsche Regierung verbietet, dass Menschen keine rosa Schleifen tragen dürfen, weil das gegen ein Gesetzt XYZ verstoßen würde. Du magst aber rosa Schleifen, sie sind dir wichtig, sind auch Ausdruck Deiner persönlichen Religion, ja, du darfst noch nicht mal mehr über rosa Schleifen reden, Versammlungen zum Thema rote Schleifen werden verboten. Du trägst trotzdem rote Schleifen, kündigst auch öffentlich an, dass Du dir das tragen von rosa Schleifen nicht verbieten lassen willst.... dann wirst Du verwarnt. Mehrere tragen nun rosa Schleifen... einer wird verhaftet, dir gelingt es in ein anderes Land zu flüchten. Du beantragst Asyl, es wird abgelehnt, weil: .... zähle "... zu den repressivsten Staaten weltweit. (...) Dies ist der Bevölkerung hinreichend bekannt. Vor diesem Hintergrund ist kaum anzunehmen, dass es die Antragstellerin gewagt haben sollte, sich auf einer offensichtlich nicht erlaubten Versammlung öffentlich derart in regimefeindlicher Weise zu äußern."
unvorstellbar? Doch, es passiert! Diese Sätze sind ein Hohn, mir wird kotzübel bei so was. Sie verpflichten dazu, keine friedliche Gegenwehr zu leisten, schön still im Untergrund zu bleiben... mir fehlen einfach die Worte oder besser gesagt, das was ich dabei fühle kann ich hier nicht schreiben.
Ist es das was uns auch blüht wenn Schäubles Gedanken der totalen Überwachung sich hier durchsetzen?
Das ganze hat sich in Burma zugetragen. Ja, genau, das Burma für das sich viele Blogger stark gemacht haben, Solidaritäts-Buttons in den Blogs verlinkt haben. Es geht nicht um rosa Schleifen, sondern Schutz von friedlichen Minderheiten, freier Meinungsäußerung usw.
Hier der Originaltext, Quelle: Pro Asyl
Buddhistische Mönche, Christen, ethnische Minderheiten oder demokratisch gesinnte Menschen - wer auch immer ins Fadenkreuz der burmesischen Junta gerät, wird systematisch verfolgt.
Rangun, Birma, Weihnachten 2005: Die Familie der jungen Lehrerin Aung So Mang*, Angehörige der christlichen Minderheit der Chin, empfängt in ihrer privaten Wohnung einen Pfarrer zum gemeinsamen Weihnachtsfest. Sofort erhält die Familie eine Warnung, dass man sie im Wiederholungsfall töten werde.
2006: Aung So Mang fällt erneut auf. Sie lehrt Chin-Kinder die Sprache ihres Volkes. Daraufhin wird sie verhaftet und verhört.
2007: Aung So Mang arbeitet mit anderen an der Vorbereitung eines verbotenen Chin-Festes. Der Vorsitzende des Komitees kritisiert das Unrechtsregime und auch Aung So Mang wagt es, sich öffentlich gegen die Militärdiktatur zu stellen. Tags darauf wird der Vorsitzende verhaftet. Aung So Mang kann sich in letzter Sekunde verstecken.
Frankfurt am Main, Mai 2007: Aung So Mang landet auf dem Frankfurter Flughafen und beantragt Asyl. Kurz darauf hält sie die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in den Händen. Der Wortlaut: Birma zähle "... zu den repressivsten Staaten weltweit. (...) Dies ist der Bevölkerung hinreichend bekannt. Vor diesem Hintergrund ist kaum anzunehmen, dass es die Antragstellerin gewagt haben sollte, sich auf einer offensichtlich nicht erlaubten Versammlung öffentlich derart in regimefeindlicher Weise zu äußern." Mit dieser Unterstellung wird das Asylgesuch der jungen Frau abgelehnt. Nun droht ihr die Abschiebung.
PRO ASYL setzt sich für die junge Frau ein. Zunächst wird juristisch ein Aufschub erreicht. Klage gegen das Bundesamt wird erhoben, dessen Behauptung im krassen Gegensatz zur Situation in Birma steht: Tausende mutige Menschen wehren sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit im September 2007 verzweifelt gegen Unterdrückung und Verfolgung. Viele werden inhaftiert, gefoltert und misshandelt.
Zurzeit befindet sich das Asylverfahren von Frau Aung So Mang in der Schwebe. PRO ASYL unterstützt sie mit allen Kräften, um ihr Recht auf Schutz vor einem menschenverachtenden Regime durchzusetzen.
*Name zum Schutz der betroffenen geändert
Spenden und Unterstützung werden bei Pro Asyl gerne entgegengenommen! Unterstützt bitte auch Free Birma weiter.
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Manche können nur träumen davon, was wir Freiheit nennen. Sie gehen auf die Straße, werden erschossen, erschlagen, eingesperrt, mundtot gemacht. Signal setzen, nein sagen!

Ein sehr lesenswerter Artikel zum Thema und als Hintergrundbericht über Burma von Heise.
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