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Sunday, 4. May 2008
Im Moment (durch Providerwechsel) bin ich mal wieder per Modem unterwegs, teuer und langsam. Die guten alten Zeiten mit den Piepsmelodien beim einwählen. Kann man sich heute irgendwie nicht mehr vorstellen, in DSL Zeiten, dass es mal sooooo langsam gegangen ist.
Um so mehr bleibt im Moment der Compi aus, Garten, Brunnenfest, Flohmarkt, Sonne, Vögel, spazieren gehen, auf der Terrasse sitzen und Zeitung lesen, Läppi und DVD gucken...... Wer es nicht kennt, es gibt ein Leben ausserhalb des I-Net, obwohl das www am 30.04. 15 Jahre alt geworden ist und seit 10 Jahren bin ich drin
Letzes Wochenende (mein Geburtstagswochenden) war ich wieder im Frauenmuseum in Wiesbaden zu einem weiteren Mal-Workshop bei Cambra Skade. Die heilige Närrin, die Heyokafrau war das Thema. Es war wieder einfach wunderschön. Aber darüber zähle ich mehr wenn ich wieder mit schneller Leitung unterwegs bin, spannendes Thema!
Ich habe mich mal wieder in kreativer Zielfindung geübt  Das hat mich an das Verfahren und ans Ziel kommen in meinem Leben erinnert, war spannend und gar nicht nervig. Ich überlege trotzdem ernsthaft die Anschaffung eines Navi
Viel gelacht

viel geredet und gesungen

viele Tipps zu Maltechniken

das ist draus geworden, meine Geburtstagsrunen


und mein Weg ... das Bild ist aber noch nicht fertig. 54 Jahre mit vielen auf und ab sind eben nicht in 10 Minuten fertig.

Das Leben ist Freude, genießt es!
Tuesday, 14. August 2007
geht durch die Felder des Lebens.
Die Endlichkeit und Unendlichkeit treffen sich an dem Punkt wo Verdandi (das Werdende) den Faden, den sie aus der Hand von Urd (das Gewordene) bekommen hat, an Skuld (das Werdensollende) reicht. Das Leben einer Seele ist unendlich, was endet ist der Körper. Trauer muss ein Zuhause haben, Tod muss Vertraute werden, damit wir das Leben feiern können.
Für Stefan, gesegnet ist Dein Weg, wo immer Du ihn jetzt gehst.
Wednesday, 30. May 2007
Der Bantam Mais ist groß genug um jetzt ausgepflanzt zu werden. Ich hoffe, er gedeiht gut in unserem kleinen Maisfeld. Ich habe nur noch 8 Körner diesmal setzen können, den Rest habe ich verschenkt, damit viele die Gelegenheit haben bei dieser Aktion gegen Gen-Mais mitzumachen.


Vielleicht ernten wir dieses Jahr Kiwis aus dem eigenen Garten. Der Baum blüht zum ersten mal.

Diese Schöne ist neu in unserem Garten und soll den Carport beklettern.

Im Kräuterbeet duftet es nach Ysop, Zitronenmelisse, Rosmarin, Wermut, Weinrauke, Pfefferminze, Oregano, Salbei, Lavendel, Holunder, Mädesüß, Frauenmantel und noch viel mehr. Grundstoff für meine Räuchermischungen, für Träume, für's Wachsein, Lebendig sein, Lernen und Weitergeben.

Alles ist dieses Jahr so üppig und stark. Ich liebe dieses wilde wuchern, es erinnert mich an den Bauerngarten meiner Oma. Ich hätte gerne noch viel mehr Beete, aber leider zu wenig Zeit das alles zu pflegen. Sie fehlen mir, die Alten, ihre Worte, Ihre Wärme, Ihre Nähe.
So ein Flecken Erde ist ein kleines Wunder. Manchmal sitze ich da, schaue einfach nur zu, lausche, befrage die Pflanzengeister, schmecke, rieche, atme ein. Wenn du eine Pflanze einen Jahreskreis von Werden bis Vergehen begleitest, dann erst verstehst Du die Sprache der Pflanzengeister und kannst mit allen anderen kommunizieren.
Draußen tobt das Chaos, G8-Gipfel, Walfänger, Terror, Terrorabwehr, Terror mit der Terrorabwehr.... Protest, Gegenwehr... Eskalation.... ich nähre die Erde, verbünde mich mit Erde, den Elementen, dem Wasser, den Steinen, den Tieren. Ich nähre mich, Menschenseelen, die Erde. Sie wird uns alle überleben und das ist gut so.
Heute nacht träumte ich; nein eher eine Lehrstunde der Alten. Du kannst nicht in einen Eimer mit schmutzigem Wasser ein Glas sauberes Wasser schütten und annehmen, dass alles dann gut wird. Du mußt den Eimer ausschütten, sauber machen und erst dann wieder mit frischem Wasser füllen. Sie haben Recht. Ich schütte kein sauberes Wasser mehr zum dem Modder. Ich warte, ich tue, ich pflanze und nähre meine Kraft. Dabei und damit entsteht das Heilungsnetz.
Sunday, 14. January 2007
Wenn Fülle
vieles ist
und Armut wenig
ist viel Armut
Fülle und
wenig Fülle
Armut und
beides gleich
viel oder wenig
mir genügt ich
in der Fülle
meiner Armut
an Dingen
die ich nicht fühle
nicht brauche außer
Liebe mit der ich
lebe und fühle
© schamanca
Saturday, 23. September 2006
Heute ist Mabon, das Erntedankfest ... und ja, Göttin, das Jahr war großartig, so reiche Ernte!
Tag- und Nachtgleiche, die Waage ist in Balance. So fühle ich mich ab und zu, eigentlich am liebsten. Im Moment hat nur die Arbeit mehr Gewicht. ich habe einige Seiten neu designt z.b: hier: Agentur Regenbogenbrücke und jetzt kommt noch der Shop dran. Dann habe ich eine Rundumsanierung gemacht.
Und um die Ernte unterzubringen, wird hier erstmal geräumt. Es war mir gestern ein inneres Bedürfnis und einige Kartons flogen raus angefüllt mit ... brauch ich nicht.. nicht mehr... hab ich so lange nicht in der Hand gehabt-fliegt jetzt raus... und schön, das wiedergefunden zu haben So sah das gestern hier aus
heute wird gefeiert, Idhuns Geburtstag, Mabon und im Brighid Kerzenkreis bin ich ja auch heute dran. Das hab ich mir verdient!
Euch eine gute Ernte, eine gute Zeit und schönes Wochenende!
Gerade ziehe ich das Tarokel und was hab ich? 8 Münzen, na klasse! Auch in meiner Jahresziehung von den Rauhnächten ist der September 8 Münzen. Na so deutlich muss ich es nun auch nicht wieder bekommen... Arbeit... Danke!
Zum Tarot sag ich später noch was, jetzt geh ich erstmal feiern
Friday, 25. August 2006
hin und zurück
Wien-Koblenz, 1963... Wurzeln herausgerissen und umgetopft, Innerhalb von wenigen Wochen. Eine fremde Stadt, eine fremde Schule, ein fremder Mann, der nun mein Stiefvater sein sollte. Mutter heiratet nach Deutschland. Alles ist zurückgeblieben. Meine Freunde, meine Familie, mein Zuhause, meine Kindheit, mein Leben. Keine Orientierung, keine Hilfe. Planlos, ziellos, Versuch mich irgendwie einzurichten.
Löhrstraße, bekanntes Haus. Dann stehe ich wieder in der Jesuitengasse, in dem Haus in dem ich lebte. Die Stadtführerin erzählt, erklärt gut gelaunt, trotz Regen. Viele beklemmende Gefühle. Ich setze mich von der Stadtführung ab mache meinen eigenen Gang durch die Stadt.
Die Stadt hat sich ein wenig verändert. Es gibt mehr Bäume, die ich früher so vermisst habe. Die Geschäfte sind anders, endlich Straßencafes, die ich in Bonn so liebe. Das sind äußerliche Veränderungen.
Meine Blicke switchen zwischen dem Kind das ich war und der Frau die ich heute bin. Ich sehe mit ihren und mit meinen Augen. Ich höre ihr zu, wie sie die Dinge beschreibt und versuche zu empfinden was sie erzählt, so gehen wir Hand in Hand durch die Straßen. Wir finden einen Laden, in dem ich endlich doch das Bambus Digje kaufe, das ich schon so lange haben möchte, weil es nicht so schwer ist wie mein anderes aus Australien. Es tut gut, es hier zu kaufen. Der Mann im Laden ist erstaunt, dass ich das einfach ansetze und losspiele. Traumzeit, ja lass uns weiter zusammen träumen, sagt die Kleine. Wir fühlen uns wohl, es ist vorbei und doch sind die Spuren sichtbar, spürbar und werden es bleiben. Es ist gut so, wir wissen, dass wir zusammen gehören. Wenn ich die Töne höre, hier, dann weiß ich, Heilung ist.
Früher, wenn ich von Koblenz nach Bonn fuhr, hinter Andernach, in der Kurve auf der B9, da sah ich den Fluss zum ersten mal und ich konnte atmen, da war die Freiheit, da ist die Freiheit, da lebe ich heute. Die Fahrt mit dem Schiff zurück nach Bonn, im strahlenden Sonnenschein, war die Reise zweier Siegerinnen, einem Kind und einer Frau. So fühlt sich nach Hause kommen, Glück und Freude an.
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