Ute Schiran ist gegangen

Die Tänzerin im Aschekreis ist jetzt ihre Begleiterin.

bussardinnah

Ich spüre einen großen Verlust. Viele Jahre habe ich sie gekannt. Erst nur die Bücher Wege der Wölfin und Menschenfrauen fliegen wieder.Die Schiran Frauen waren damals in den 80igern etwas ganz besonderes. Ein Clan aus Frauen, die sich einen gemeinsamen Namen Schiran gaben, zusammen aber auch alleine lebten.

1989 lernte ich sie und ihre Unterweisungen persönlich kennen. Seitdem kreuzten sich unsere Weg immer wieder. 2010 war sie in Wiesbaden,  ich berichtete hier darüber und hier

Mutterrecht der Sterne – Eine astrologische Reise aus gynozentrischer Sicht von
Ute Schiran, Dorle-Margareta Schiran, Sara-Ester Langen und Jade Kress von 1985, brachten mir die Sterne näher, genau wie Luisa Francias Buch Berühre Wega…

Maria Schiran schenkte mir die Kunst meinen ureigensten Trommelklang zu spielen.

Ute Schiran war keine Frau der großen Worte. Ich liebe ihren minimalistischen Stil, ohne großen Aufwand die Verbindung zwischen den Welten herzustellen. Auch das ist in meine schamanischen Arbeit eingeflossen.

Sie lebt in meiner Erinnerung weiter. Sie hat mich tief berührt mit ihrem Sein und meinen Weg als Schamanin nachhaltig geprägt. Leb wohl von Herzen, unsere KORESpondenz ist immer weiter fruchtbar.

uteschiran

Spiraley – Pflanzen Medizinweg

 

Spiraley – die Trommel ruft zum Kreis.
Das Thema im August ist der Medizinweg der Pflanzen. Bitte bring eine Pflanze mit, welche du im Kreis vorstellen möchtest. Erzähle uns über sie, wo sie wächst, wie sie für dich wirkt. Tragen wir unser Wissen zusammen für eine reiche Ernte.

Aus den mitgebrachten Kräuter und dem was hier wächst werden wir einen Käuterbusch zur Kräuterweihe und später zum räuchern anfertigen.

Termin: Samstag, 10.08.2013, 11:00 bis 16:00 Uhr
Anmelden bitte hier: http://schamanca.de/kontakt/

Kosten: 15,00 Euro
Incl. 19%MwSt.

Essen und Trinken bitte mitbringen oder vor Ort kaufen für ein gemeinsames Büffet in der Pause.

Achtung! Nichts für Katzenallergiker, wir haben eine Stubentigerin.

Rathausstraße 16, 53859 Niederkassel

Hoch Zeit

Sommersonnwend  am 21.6.2013, der höchste Stand der Sonne … von nun an geht’s bergab. Ja, so ist es, nach oben kommt wieder unten. Jeden Tag wird es ein paar Sekunden früher dunkel.   Das auf und ab, wie die Gezeiten des Meeres. Dazu ein wundervoller Vollmond am 23.6. Eintauchen  in Glücksenergie.

Der 2. der 5 Kreise findet in dieser Atmosphäre statt, wie schön für uns.

Es ist wie auf der Nadelspitze balancieren. Alles fokussiert sich, wird immer schmaler, genauer, gerader. Diese Kunst zu beherrschen gehört für mich zum schamanisieren.  Dieses ist wichtig wenn ich pirsche, jage, auf der Suche bin. Ich sehe Bilder und suche die Worte oder Bilder zu den Worten. Höchste Konzentration, nicht reden, nur wahrnehmen. Leider wird vieles zerredet, diskutiert,  argumentiert, beschwichtigt, beschönigt. Sei still, ganz still,  lausche und sieh genau hin.

Tanzen auf dem Vulkan passt dazu.

Der schöne Vogel kommt dann von selbst geflogen.

 

Sommer – Beginn – Mitte – Hier und Jetzt

Hier und Jetzt? Jetzt entsteht aus Vergangenheit und führt in die Zukunft. Niemand kann ausschließlich im Jetzt leben, so sehr das auch gefordert wird, denn dann ist er abgeschnitten von allem was ihn umgibt.

Wie fatal das sich auswirkt, stelle ich immer wieder mal in meiner schamanischen Arbeit fest.

Die eigene Biographie erleben, heilen, danken, verwandeln, erfordert viel Mut und Kraft und bereitet oft heftige Schmerzen. Durch die Ablehnung und Verweigerung der eigenen Erfahrungen entstehen wieder neue Schmerzen, Angst, ja Versagensängste, nicht gut genug zu sein, nicht wertgeschätzt zu sein, weil man ja das Ziel im Jetzt zu leben nicht erreicht.

Entlaste dich, betrachte Dein Leben, wie hast du deinen Weg begonnen, was ist gelungen, was nicht. Was nimmst du daraus an Erfahrungen mit und was lässt du zurück?

Dieses betrachten ist die Arbeit des Sommers im Leben. Durch die Gegend streifen, beobachten wie es sich verhält, wie es zusammen passt oder auch nicht. Wie die Saat aufgegangen ist oder nicht. Wo es noch Dünger, Wasser braucht, vielleicht auch die Hilfe anderer um das Feld zu richten. Es ist eine wunderbare Zeit des draußen seins, zusammen sein, der Stille. Setz dich an einen Waldrand, auf eine Wiese, ein Feld, lausche den Tierstimmen, dem Wind und betrachte einfach und vorurteilslos, ohne Angst und Fremdbewertung. Du bist wichtig!  Lass dir nicht einreden wie du etwas werten, benennen sollst. Du weißt es am besten, vertraue dir.

Es gibt viel für dich zu tun bevor die Schnitterin ans Werk gehen kann, trau dich, probier es, alle guten Geister sind mit dir. Eine unglaubliche heilsame Weite wirst du sehen und nicht mehr das enge nur Jetzt.

Ich wünsche euch einen wundersamzauberhaft schönen Sommer

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>