sterne

plejaden

Man muss noch chaos in sich haben
um einen tanzenden stern zu gebähren

(friedrich nietzsche)

das chaos ist kreativ, es läßt mich tanzen und kreisen und kreisen und tanzen. der stern, ich sehe ihn, ich tanze ihn in die welt.

Ich tanze heraus aus dieser vorweihnachtlichen welt des kitsch und des konsum. Die stille zeit, die zeit des sammelns und verwertens, des staunens und wunderns, des lauschens und innehaltens. Kein kitsch, keine alten dicken männer in roten mänteln, mit weißen bärten. Keine kitschengel und rührseelige abziehbildchen. Das kind in mir braucht andere, weisere nahrung als künstlichen und falschen glitter. Die kommerzielle betäubung wirkt nicht mehr, wir sehen, wir hören, wir fühlen, wir handeln, wir sind wach. Böse und hinterhältige menschen und handlungen werden durch glitzerdeko nicht netter und ehrlicher.

Ich tanze heraus um anzukommen in neuen welten, neue wunder. Die einfachheit und klarheit sind meine begleiter. Das muster das chaos bietet so unendlich viele möglichkeiten neu zu ordnen. Mitten im chaos habe ich endlich zeit. Was so eine kaputte hand alles bewirken kann. Die handlungsfähigkeit beginnt im kopf, dann im herz und im bauch und dann wieder in die hand. Deshalb kreise, tanze und gebäre ich. Es sind gute gedanken. ich benenne was ich loslasse, weggebe und schicke es auf den weg. Nichts fehlt mir und das was zuviel ist lege ich aus der hand. Ich bin kreisende, tanzende, gebärerin, nährerin und dann entlasse ich die kinder wenn sie selbst gehen können.

Ich lade ein zum tanz, dich und dich und dich……. träume deinen tanz und gebäre dein leben.

(Bildquelle und lizenz: wikipedia)

Ein Gedanke zu „sterne“

  1. Diese Einladung nehme ich sehr gern an! Also auf zum Tanz quer durch das Chaos!
    Ich wünsche Dir einen schönen ersten Lichtsonntag!

    Liebe Grüße
    Hannelore

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