Schamanismus - dieser Begriff wirft viele Fragen auf und es gibt auch genau so viele Antworten.
Das Bild, das wir heute von Schamanismus haben wird, geprägt durch asiatische, indianische, australische, afrikanische Völker, in denen sich das Tun und Handeln der Schamanen (manchmal auch gegen widrige Umstände) erhalten hat.

Warum gibt es in der europäischen Kultur nur so wenig Erinnerung an das was schamanisch ist? Eine gute Frage und eine erschütternde Antwort. Hier bei uns haben Kirche und Staat nur allzu gründlich "aufgeräumt" und so gut wie alles vernichtet, was nicht konform der jeweils herrschenden Macht war. Aber auch hier sind die Menschen in den "Untergrund" gegangen und haben das alte Wissen bewahrt und weitergetragen und weitergegeben. Auch heute wird wieder versucht mit dem sogenannten "Lebenshilfegesetz" zu reglementieren und zu verbieten. Ich kann immer nur Antworten aus meinem ganz persönlichen Blickwinkel und aus meinen Erfahrungen geben, und das will ich hier versuchen. Es gibt nicht "den" Schamanismus, den oder die Schamanen/Schamaninnen. In den Grundzügen sind viele Ähnlichkeiten vorhanden und wird vieles Individuell gehandhabt. Diese Art der persönlichen Freiheit ist für mich das wunderbare am Schamanismus.
Ich sehe die Aufgabe der Schamanen darin, die gestörte Harmonie zwischen den Welten wieder herzustellen.